Live im ZDF. Fernsehgottesdienst am Ewigkeitssonntag aus Trippstadt.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 14.11.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Alles umsonst!?
Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Montag, 15. November 2010:
Stellen sie sich folgendes vor: Sie sind auf shopping-tour! Ihr Ziel ist ein angesagter Modeladen! Man sagt: Dort ist es teuer, aber schick! Nur mal schauen, sagt sich die eine Hälfte ihres Gehirns, aber die andere hat schon dafür gesorgt, dass die Bargeldvorräte im Geldbeutel deutlich erhöht wurden.
Vielleicht gibt’s dort ja auch ein Schnäppchen zu machen – wer weiß!? Und dann bertreten sie den Laden, werden freundlich bedient, finden was sie schon so lange suchen und an der Kasse heißt es dann: Fühlen sie sich eingeladen, sie sind unser Gast, für sie ist alles umsonst!
Noch halb benommen und im Glückstaumel beginnen sie gleich, es allen weiter zu sagen: Hey, der Laden ist genial, da müsst ihr alle mal hin, da bekommt man die besten Sachen umsonst! Im Nu wird der Laden überrannt, es spricht sich rum und alle kommen, sehen und werden beschenkt.
So stelle ich mir den Himmel vor: Angesagt, schick und umsonst, denn alle Preise wurden von Jesus Christus schon bezahlt. Wir sind eingeladen, seine Gäste zu sein, das darf man gerne weiter sagen und so leben, das andere es auch merken. Weil es den Himmel gibt, ist hier auf der Erde gar nichts umsonst, sondern alles hat seinen Sinn. Vielleicht sogar eine shopping-tour!
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RPR1 "Angedacht": Düstere Stimmung.
Bettina Blum, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Montag, 15. November 2010:
Für unsere Stimmung brechen jetzt schwere Zeiten an. Kein Wunder, es ist November. Das ist immer auch die Zeit des Abschiednehmens: von der Sonne, von der Lust, sich draußen aufzuhalten und manchmal auch von der Zuversicht, alles schon irgendwie schaffen zu können.
Wetterfühlige Menschen verfallen jetzt vielleicht in eine trübe, graue, traurige Stimmung. Scheinbar die perfekte Zeit für Trauer- und Gedenktage . Diese Woche zum Beispiel ist eingerahmt von Volkstrauertag und Totensonntag.
Es muss die Urangst des Menschen vor der Dunkelheit gewesen sein, die dazu geführt hat, Tod und November miteinander zu verbinden. Dabei hatten die Menschen nicht immer ein so düsteres Verhältnis zum Tod.
Frühere Generationen waren durchaus in der Lage, den Tod als natürlichen Teil des Lebens zu begreifen – und zu ertragen. Und auch in heutiger Zeit gibt es Völker, die ganz selbstverständlich mit dem Tod umgehen. Zum Beispiel die Mexikaner, sie feiern Todesfeste – nicht für die Hinterbliebenen, sondern für die Toten selbst – weil sie überzeugt sind, dass deren Seelen weiter leben.
Als Christin kann auch mein Glaube auch mir helfen, den Tod nicht mehr als Ende, sondern als Neuanfang zu verstehen. Im Vertrauen auf das Versprechen Jesu: Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Dann wird sogar der Gedanke an den Tod so etwas wie Licht in diese dunkle Jahreszeit bringen können.
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