Gebären in vertrauter Atmosphäre. Hausgeburten sind die älteste Form des Kinderkriegens.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 26.12.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Unschuldige Kinder.
Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Dienstag, 28. Dezember 2010:
Passen Sie gut auf, wenn Sie Freunde aus Spanien oder Lateinamerika haben. Es kann nämlich sein, dass die Ihnen gerade heute irgendeine unglaubliche Geschichte erzählen und sich dann halb tot lachen, weil sie Ihnen auf den Leim gehen.
In Spanien und Lateinamerika wird heute der Tag der unschuldigen Kinder gefeiert. Ein Brauch an diesem Tag ist es, sich ähnlich wie bei uns am 1. April gegenseitig auf die Schippe zu nehmen.
Die Geschichte des Tages der unschuldigen Kinder ist freilich alles andere als lustig. Die Bibel erzählt, dass König Herodes kurz nach Jesu Geburt alle Neugeborenen töten, um so den gerade geborenen neuen König aus dem Weg zu räumen.
Herodes hatte Angst vor diesem König, er sah seine Macht durch ihn bedroht. Angst und Schrecken haben seine Soldaten deshalb verbreitet, viele Familien wurden ins Unglück gestürzt.
Umso wichtiger ist es, sich daran zu erinnern, welche große Bedeutung Kinder für uns Erwachsene haben. Sie sind ein Quell der Freude, sie sind unsere Zukunft. Mit ihren Geschichten zaubern sie uns manches Mal ein Lächeln aufs Gesicht, und es ist unser aller Aufgabe, ihnen eine Kindheit zu sichern, in der sie alle einen Grund zum Lachen haben.
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RPR1 "Angedacht": Mondlicht.
Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Dienstag, 28. Dezember 2010:
Es ist dunkle Nacht. Nur Mond steht am Himmel. Und scheint, einem Scheinwerfer gleich, die Statur eines afrikanischen Königs vor dem Pfalztheater in Kaiserslautern zu beleuchten. Kolossal steht die Figur aus weißem Carrara-Marmor vor dem Schauspielhaus. Ein wenig Theateratmosphäre, bei der die Natur die Regie führt.
Licht in der Dunkelheit, der Mond als Scheinwerfer. So scheint es. Es ist eine Illusion, wie so vieles vor und im Theater, denn der Mond leuchtet nicht. Man kann ihn nur deshalb nachts sehen, weil er von der Sonne angestrahlt wird.
Der Mond regt die Phantasie vieler Menschen an. Romantische und Abergläubige. So schreiben viele dem Mond besondere Kräfte zu. Sie orientieren sich an Mondkalendern, die Auskunft darüber geben, wann die günstigen Tage zum Fensterputzen sind oder dass man Radieschen am Besten im Einklang mit dem Mond pflanzt.
Diesen oder ähnlichen Mond-Mythen haben schon vor mehr als 2.500 Jahren die Verfasser der biblischen Schöpfungsgeschichte widersprochen. Für sie waren Mond und Sonne nichts anderes als Lichter beziehungsweise Lampen, die die Funktion haben, Tag und Nacht zu unterscheiden und damit die Zeit bestimmen zu können.
Die Statur des afrikanischen König indes kann bei den Betrachtungen über den Mond gelassen bleiben. Denn angeleuchtet wird sie des nachts nur scheinbar vom Mond. In Wirklichkeit ist es eine Straßenlaterne, die sie anstrahlt.
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