Zum Glück ist jeder Mensch anders. Die integrative Arbeit der Kita Zweibrücken-Bubenhausen.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 23.01.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Ein wahres Kunstwerk.
Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 27. Januar 2011:
Manche Menschen mag ich gerne. Manche mag ich weniger und manche – mag ich gar nicht! Die allermeisten Menschen allerdings kenne ich ja überhaupt nicht. Ich sehe sie nur zufällig, stehe gemeinsam mit ihnen in der Schlange oder gehe achtlos an ihnen vorbei.
Eigentlich schade, denn nach dem antiken Bischof Gregor von Nyssa gehe ich da an unzähligen „Urbildern der Schönheit“ vorbei. Und im Judentum heißt es sogar, dass vor jedem Menschen gleich mehrere Engel voraus gehen und verkünden: „Hier kommt ein Abbild Gottes! Macht ihm den Weg frei!“
Wie wärs? Machen Sie doch heute mal die Probe auf Exempel: Wenn sie Menschen begegnen, dann machen sie sich klar: egal, ob die Person groß oder klein, dick oder dünn, hübsch oder hässlich ist, – auf jeden Fall sehen sie ein Urbild der Schönheit!
Wenn sie unterwegs sind, dann lassen sie die Schubladen, in die wir Menschen andere so schnell einordnen mal beiseite. Bedenken sie, dass sie gerade an einem Kunstwerk vorbei gegangen sind. Selbst quengelnde Kinder und unliebsame Kollegen sind und bleiben Abbilder Gottes. Weil er uns alle geschaffen hat.
Ich wünsche ihnen viel Geistesgegenwart bei diesem ganz schön schwierigen Experiment. Aber sie werden sehen: es lohnt sich!
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RPR1 "Angedacht": Ich sehe was.
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Donnerstag, 27. Januar 2011:
Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Die Kinder in der Grundschule lieben dieses Spiel. Einer wählt irgendeinen Gegenstand im Klassenzimmer aus, die Tafel zum Beispiel, und gibt einen Hinweis darauf. Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist grün!“ Die anderen Kinder müssen dann raten, was ihr Mitschüler meint.
Ich sehe was, was du nicht siehst! – Im Leben kommt es mir auch manchmal so vor. Da versuche ich zu raten, welchen Sinn die Dinge haben, die tagtäglich um mich herum passieren. Viele davon passt einfach nicht zusammen: Bin ich zum Beispiel rücksichtsvoll und hilfsbereit, werde ich schamlos ausgenutzt! Ist das etwa gerecht?
Ich sehe was, was du nicht siehst. Für mich kommt da mein Glaube ins Spiel. Er hilft mir, mehr zu sehen, als das was vor meinen Augen ist. Wie bei Jesus. Der hat sich um eine bessere Welt gemüht. Wollte was ändern und wurde schließlich ans Kreuz genagelt.
Die Ungerechtigkeit hatte scheinbar gesiegt. Aber an Ostern hat Gott dann sein wahres Gesicht gezeigt. Jesus ist von den Toten auferstanden. Nicht muss so bleiben, wie es ist.
Und weil ich darauf vertraue, dass auch ich eines Tages auferstehen werde, macht es Sinn, dass ich Jesu Spur folge. Mit ein wenig Glaube, Liebe und ganz viel Hoffnung. Darauf, dass sich alles ändern kann.
Ich sehe da was, sehen Sie es auch?
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Besser als Gold.
Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 26. Januar 2011:
Es war einmal ein König, der beschwerte sich bei seinen Weisen darüber, dass sie ihm nichts beibrächten. „Ich würde gerne etwas lernen!“, sagte der König. Unschlüssig standen die Weisen daraufhin im Thronsaal herum, als sich plötzlich ein Junge sich meldete und schrie: “Ich kann dir helfen, König!”
Seine Majestät brummte ein wenig, ließ sich aber auf das Experiment ein! Der Junge bat den König höflich, vom Thron herab zu steigen und sich auf den Boden zu setzen. Dann setzte sich der Junge auf den Herrschersitz und sagte zum König: „So, und jetzt stelle deine Fragen wie ein Jünger und nicht wie ein Herr!“
Der König begriff: Aha, ich muss als Schüler fragen und nicht als Herrscher, dachte er und bedankte sich bei dem Jungen. Nachdenklich stand der König dann auf und setzte sich wieder auf seinen Thron. Er hatte genug gelernt.
Wer wirklich etwas wissen will, der muss eben auch richtig fragen, der muss vielleicht mal vom Thron der eigenen Gewissheiten runter kommen und eine neue Perspektive wagen!
Denn Weisheit hat weniger mit einem großen Wissen zu tun als mit dem richtigen Fragen und dem richtigen Zuhören. Wer so zu fragen und zu hören lernt, der ist wirklich reich: Im Buch der Sprüche in der Bibel heißt es nämlich: Weisheit erwerben ist besser als Gold.
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RPR1 "Angedacht": Superkleber.
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Mittwoch, 26. Januar 2011:
Er ist Chemiker und hat in den 60er Jahren die Formel für einen megastarken Superkleber gesucht. Der Amerikaner Spencer Silver. 1970 war es dann soweit: nach langer Tüftelei war Silvers Kleber fertig.
Der Chemiker machte den Test. Er klebte zwei Blätter Papier damit zusammen und: der Kleber hielt. Das Problem war bloß: die beiden Blätter ließen sich auch ganz leicht wieder auseinanderziehen. Der vermeintliche Superkleber war ganz und gar nicht super, er war viel zu schwach.
Silver war maßlos enttäuscht. Doch zum Glück hatte er einen Kollegen, der im Kirchenchor gesungen hat. Weil dem immer die papiernen Lesezeichen aus dem Gesangbuch gefallen sind, hat er einfach an jedes Lesezeichen ein wenig von Silvers Kleber gemacht.
Die kleinen Zettel klebten und man konnte sie nach Gebrauch ganz leicht wieder aus dem Gesangbuch entfernen. Der gelbe „Post it“ Klebezettel war erfunden!
Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die unser Leben wirklich angenehmer und schöner machen. Man muss nur ihre Stärke entdecken! Und was uns schwach vorkommt, kann in Wirklichkeit Großes vollbringen. Zum Beispiel ein kleines Kind im Stall von Bethlehem.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Neustart.
Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Dienstag, 25. Januar 2011:
„Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens!“ Den Satz habe ich in einem Buch gelesen und ich dachte: Toll! Der erste Tag! Nach rund 14000 Tagen, die ich schon leben durfte, gibt es wieder einen ersten Tag. Heute. Und morgen. Und übermorgen. Und an jedem weiteren Morgen auch. Egal wie alt ich bin und noch werde. Jeder Tag ist ein Neuanfang.
Ich habe die Möglichkeit, mehr zu erleben als die Routine der Vergangenheit. Mehr als den Stress oder die Langeweile, die mir schon begegnet sind. „Fang immer wieder neu an“, das ist eine Botschaft, die mir gut tut, weil sie mich nicht festlegt auf die Vergangenheit.
Ich finde es wunderbar, dass nichts so bleiben muss wie es ist. Von Gott wird niemand festgelegt auf die alten Zeiten! Bei ihm darf jeder neu beginnen – jeden Tag wieder!
Wir Menschen sind und bleiben Anfänger, ein Leben lang.
Wer anfängerhaft lebt, der merkt, dass das Leben ständig neue Perspektiven bereit hält und Neuaufbrüche nicht die Ausnahme sein müssen.
Manchmal brauchen wir einen Neustart, um aus alten Strukturen raus zu kommen. Und dafür ist jeder Tag ein Geschenk. Immer gilt: Dies ist der Tag, den der Herr macht, darum lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein! Fangen Sie doch jetzt schon mal damit an!
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RPR1 "Angedacht": Dazugehören.
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Dienstag, 25. Januar 2011:
Allerdings muss ich schon zugeben: Dazugehören ist wichtig. Und wenn man dazugehört, dann kann man das auch zeigen. Auch auf der eigenen Seite im Internet. Also hab ich mich bei wer kennt wen angemeldet und dann in Ruhe abgewartet, wie viele Leute mit mir Kontakt aufnehmen.
Das Ergebnis: Bis heute kennen mich gerade mal 127 Leute. Andere haben 500, 800 oder sogar 1000 Kontakte. Sind diese Menschen soviel interessanter als ich? Cooler? Liebenswerter? Sind sie womöglich einfach besser?
Die Antwort lautet: Nein. Mein Wert bemisst sich nicht danach, wie viele Leute mich kennen und mich – vielleicht – gut finden. Ich glaube nicht, dass ich interessant, cool, liebenswert, in einem Wort: wunderbar, bin. Ich weiß es.
So hat Gott mich geschaffen. Und egal wie viele Menschen mich bei Wer kennt wen kennen. Bei Gott gehöre ich schon längst dazu!
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