SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Petrus schult um.

Pfarrer Andreas Klodt, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 18. Januar 2011.

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Kleine Könige ganz groß. Ökumenische Sternsinger sammeln für Kinder in Not.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 16.01.

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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Antonius schickt sich in die Wüste.

Pfarrer Andreas Klodt, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 17. Januar 2011.

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RPR1 "Angedacht": Friedliches Kind.

Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 und „Feels like heaven“ bei Rockland Radio am Samstag, 15. Januar 2011:

Friede auf Erden! Seit über drei Wochen hallte die Botschaft der Engel in Marias Ohren nach. Was für ein Unsinn, dachte sie. Friede auf Erden! Nicht mal ansatzweise konnte sie davon etwas spüren. Überall im Land regierte die Gewalt, es galt das Recht des Stärkeren. Friede auf Erden – Wer sagte denn, dass nicht auch Engel sich mal irren konnten?

Allerdings, kam Maria ins Grübeln, hatte sie selbst ja auch schon einmal einem Engel gegenübergestanden. Der Himmelsbote hatte ihr die Geburt ihres Kindes vorhergesagt. Und Maria hatte ähnlich reagiert wie jetzt. „Das kann nicht sein“ hatte sie dem Engel geantwortet.

Heute wusste sie: Der Engel hatte recht behalten. Vor ihr lag Jesus in seinem Bettchen und schlummerte vor sich hin. Als könne ihm kein Soldat und keine Gewalt etwas anhaben. Es war ein so friedliches Bild. Wie sie ihren Sohn so daliegen sah, da kamen Maria Zweifel. Zweifel an ihren Zweifeln.

Maria stand auf. Trat vor die Tür, sah nach oben zum Himmel, und fühlte, wie sie etwas von innen wärmte. Der Anblick des selig schlafenden Kindes hatte Maria eine Ahnung von dem geschenkt, was die Engel versprochen hatten: Friede auf Erden! Und plötzlich war da etwas, das ihr zuvor gefehlt hatte und sie nun in der Kälte von innen her wärmte: Maria hatte Hoffnung.

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Stütze im Kampf gegen Frust. Pfarrer helfen Jugendlichen im Berufsvorbereitungsjahr.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 03 zum 16. Januar 2011.

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RPR1 "Angedacht": Strahlendes Kind.

Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 und „Feels like heaven“ bei Rockland Radio am Freitag, 14. Januar 2011:

Maria stand am Fuß der Krippe und betrachtete ihr Kind. Jesu Atem ging ruhig und gleichmäßig, seine Augen waren geschlossen. Noch konnte Maria auf seinem Gesicht nur wenige Emotionen erkennen. Lediglich wenn ihm etwas nicht gefiel, konnte Maria das sehen. Dann verzog Jesus das Gesicht und fing an zu weinen. Freude dagegen konnte Jesus seiner Mutter noch nicht zeigen. Aber Maria wusste: Das würde sich bald ändern!

Sie hatte sie bei den Kindern schon oft gesehen: diese reine, unverstohlene Freude, wenn sie z.B. ein Geschenk bekamen. Für Kinder war das eben noch völlig selbstverständlich, während Erwachsene hinter Geschenken oft irgendeinen Haken vermuteten.

So war es auch bei ihr gewesen, als der Engel ihr das größte Geschenk ihres Lebens angekündigt hatte: “Maria”, hatte er gesagt, “du hast Gnade bei Gott gefunden, Du wirst einen Sohn gebären.” Maria hatte es nicht glauben können. Warum sollte Gott mich beschenken? Hatte sie gedacht. Womit habe ich das verdient?

Erst jetzt, Monate nach dem Erscheinen des Engels und drei Wochen nach der Geburt ihres Sohnes Jesus, begann Maria, zu verstehen. Sie dachte an die Kinder ihrer Freundinnen und daran, wie sehr diese sich über die Kleinigkeiten freuten, die Maria ihnen dann und wann mitbrachte. Ihr dämmerte es.

Manche Dinge kann ich mir nicht verdienen und das brauche ich auch nicht, dachte Maria. Ich muss sie nur annehmen, denn ich bekomme sie einfach so von Gott geschenkt.

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RPR1 "Angedacht": Wertvolles Kind.

Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 und „Feels like heaven“ bei Rockland Radio am Donnerstag, 13. Januar 2011:

Lang ausgestreckt lag Josef auf der Wiese und schaute nachdenklich hinauf zum Himmel. Hatte er richtig gehandelt oder doch eher einen riesigen Fehler begangen?

Es war jetzt genau eine Woche her, dass die drei Männer mit den teuren Umhängen Maria, ihn und Jesus im Stall besucht und wertvolle Geschenke mitgebracht hatten. Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Vor ein paar Stunden hatte Josef die Myrrhe und den Weihrauch in der Stadt verkauft und sich das Gold in Münzen auszahlen lassen. Insgesamt hatte er so viele Geldstücke bekommen, dass er sie kaum hatte tragen können.

Doch zurück bei Maria und Jesus, hatte Josef nur noch rund die Hälfte davon übrig. „Hast du den Rest verloren? Oder gar verspielt?“ hatte Maria gefragt. „Nein“, hatte Josef geantwortet, „aber da waren dieses kleine Mädchen und die kranke Frau, die auf der Straße gesessen haben. Denen habe ich Geld gegeben, weil, weil sie mir leid getan haben.“

„Mehr als die Hälfte unseres Geldes?“ Fassungslos hatte Maria den Kopf geschüttelt und Josef allein vor ihrem Quartier stehen gelassen. Und da lag er nun im Gras und war verwirrt.

Es dauerte über eine Stunde, bis Maria wieder herauskam, auf ihrem Arm hatte sie Jesus. Josef sah sie entschuldigend an. „Es tut mir leid, Maria, ich hätte Dich fragen müssen, ehe ich unseren Reichtum verplempert habe.“

„Sei still“, sagte Maria. Mit dem Kopf deutete sie auf das kleine Kind in ihrem Arm und flüsterte: „Schau, Josef, wir sind auch ohne das Geld reich!“

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