Sieht aus wie gedruckt. Konfirmanden stellen eigene Einsegnungsurkunden her.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” vom 20.02. auf RPR1.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Der Kitt der Gesellschaft.
Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Montag, 21. Februar 2011:
Sie fahren im Pflegeheim die Leute im Rollstuhl zum Gottesdienst; sie lesen vor, sie singen mit den Alten. Sie setzen sich für den Natur- und Klimaschutz ein. Sie sind Armen, Kranken und Einsamen eine Stütze, halten Sterbenden die Hand, engagieren sich für Kinder und Jugendliche: Ehrenamtliche. Sie sind – so eine schöne Formulierung – die „Unbezahlbaren“. Oder anders: „der Kitt der Gesellschaft“.
Die Europäische Union hat das Jahr 2011 zum „Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit“ erklärt. Heute findet in Berlin die nationale Auftaktveranstaltung statt. Auch die Kirchen stellen sich darauf ein, dass das Ehrenamt künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Sie leben ohnehin schon immer von den vielen Menschen, die bereit sind, ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen.
In der Evangelischen Kirche der Pfalz steigt die Zahl der Ehrenamtlichen von Jahr zu Jahr. Mittlerweile sind es 21.000 Menschen, die sich ihrer Kirche so verbunden fühlen, dass sie sich in ihr engagieren. Hier finden sie Sinn, in einer Betätigung mit anderen und für andere.
Die Ehrenamtlichen sind also auch der „Kitt“ der Kirche. Ihr Engagement speist sich aus dem Glauben. Es ist ihr praktischer Gottesdienst im Alltag der Welt.
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RPR1 "Angedacht": Schlagloch.
Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Montag, 21. Februar 2011:
Ich bin Dirk Alpermann von der evangelischen Kirche. Guten Morgen.
Das Schlimmste in Sachen Eis und Schnee haben wir wohl überstanden. In einem Monat ist Frühlingsanfang, und dann ist dieser Winter vorbei! Doch die Spuren werden noch lange bleiben.
Der Winter hat viele Straßen in Kraterlandschaften verwandelt, in Schlaglochpisten, die das Autofahren zum Härtetest für Fahrer und Fahrzeug machen. Jahrelang wurden die Straßen nur notdürftig geflickt, jetzt bekommen wir die Quittung dafür. Milliarden wird es kosten, alle Schäden zu beseitigen.
Auch im Leben gibt es Zeiten, die Schlaglöcher hinterlassen. Nicht auf den Straßen, sondern auf der Seele. Trennungen, Verluste, Krisen können wie lange, harte Winter sein.
Wenn das Schlimmste vorbei ist, werden die Wunden sichtbar. Die heilen zwar. Aber sie hinterlassen Narben. Es ist wie mit einer geflickten Straße: Noch Jahre später merkt man beim Drüberfahren, wo die Schlaglöcher waren.
Im 23. Psalm spricht ein Mensch über diese Erfahrung: Er hat Angst und Dunkelheit durchlebt, Schlaglöcher sind auf seiner Seele entstanden. Aber er spürt es deutlich: In allem Schmerz und Leid hat Gott ihn gehalten und das gibt Kraft für die Zukunft „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, die Stecken und Stab trösten mich“. So betet dieser Mensch.
Das eigene Vertrauen so wie er auf Gott setzen zu können – das wünsche ich ihnen heute und jeden neuen Tag.
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