RPR1 "Angedacht": Vom Tellerwäscher zum Millionär?!
Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Sonntag, 18. April 2010:
Vom Tellerwäscher zum Millionär – von ganz unten nach ganz oben. Das ist nicht nur der amerikanische Traum, sondern offenbar auch der deutsche. 72 % der Deutschen träumen ihn laut einer aktuellen Umfrage.
Na klar: ein Millionär hat manchen Vorteil gegenüber einem Tellerwäscher. Ein prallgefülltes Konto kann entlasten, aber auch belasten. Denn oft steht hinter dem Wunsch nach einem dicken Konto, nackte Angst. Die Angst, zu kurz zu kommen. Denn morgen kann das Leben ja schon vorbei sein. Deshalb aufgepasst, dass niemand mehr vom Kuchen abkriegt als ich. Die anderen sind ja schließlich meine Konkurrenten.
Puh, das ist wirklich anstrengend, so ein Leben in Angst. Deshalb bin ich froh, dass Gott mir eine andere Perspektive eröffnet. Mit Ostern, der Auferstehung. Ich brauche keine Angst zu haben, dass ich zu kurz komme, weil mein Leben morgen vielleicht schon zu Ende ist.
Gott schenkt mir mehr Leben, als ich überblicken kann. Nicht bloß die begrenzte Zeit zwischen Geburt und Tod, sondern auch neues Leben darüber hinaus.
Deshalb ist mir mein Leben auf der Erde nicht gleichgültig. Im Gegenteil. Ohne die Angst, etwas zu verpassen, kann ich es viel bewusster gestalten. Andere Menschen sind keine Konkurrenten für mich, sondern Mitmenschen. Ich kann mit Ihnen leben, statt gegen sie.
Vom Tellerwäscher zum Millionär? Ich gebe zu, die Vorstellung hat was Verlockendes. Aber noch schöner finde ich: vom Konkurrenten zum Mitmenschen.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:28min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Pranger.
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Freitag, 16. April 2010.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:40min / 1.2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Schuld - und was kommt dann?
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 15. April 2010.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:36min / 1.2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Zu Gottes Gebrauch und Würde.
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 14. April 2010.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:39min / 1.2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Wahrheitsfindung.
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 13. April 2010.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:38min / 1.2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Die Wahrheit wird euch frei machen!
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 12. April 2010.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:27min / 1.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 "Angedacht": Gott sei Dank!
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Samstag, 10. April 2010:
„Zwei Mohnbrötchen und ein Schokocroissant, bitte“. Gerade habe ich meine Frühstücksbestellung in der Bäckerei aufgeben, da fliegt die Tür auf und eine abgehetzte junge Frau kommt in den Laden gestürmt. Gestresst schaut sie sich um, bis sie schließlich ruft: „Mein Schlüssel – Gott sei dank!“
Es musste mal wieder alles ganz schnell gehen. Die Tochter musste pünktlich in der Schule sein, der Sohn im Kindergarten und vorher wollte die Mutter noch schnell in der Bäckerei ein Pausenbrötchen kaufen.
Ihren Schlüsselbund hatte die Frau dabei auf der Ladentheke vergessen. Sie hat es gemerkt, als sie vor der Haustür stand und nicht aufschließen konnte, Also musste sie den ganzen Weg wieder zurücklaufen und war heilfroh, dass der Schlüssel noch da war.
„Gott sei dank!“ In solchen kleinen Momenten ist dieser Satz oft zu hören. Auch von Menschen, die mit Gott nur wenig zu tun haben und auch nur selten in die Kirche gehen. Die sich selbst vielleicht nicht mal als christlich oder gläubig bezeichnen würden.
Aber trotzdem richtet sich ihr Dank an Gott. Wenn die eigene Schusseligkeit am Ende doch noch gut ausgeht, ist das einfach ein Grund für Dankbarkeit und Freude. Dann rutscht es raus, das „Gott sei Dank!“
Ich glaube, mit diesem Satz bringt sich Gott selbst wieder in Erinnerung. Wir Menschen sollen wissen: er lässt uns nicht im Stich! Gott sei Dank!
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:25min / 2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Alle Beiträge