Eigenes Domizil trotz aller Hindernisse - neues Gemeindehaus in Minfeld

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 17, zum 26. April 2009.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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RPR1 'Angedacht': Vergessen

Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Donnerstag, 23. April 2009:

Wie funktioniert eigentlich das Vergessen? Wie kommt es, dass wir uns an manche Dinge noch lange danach erinnern und uns andere Dinge einfach entfallen und wie weggeblasen sind?

Manchmal, da liegt mir z.B. ein Name auf der Zunge, ich versuche mich mit aller Gewalt zu erinnern, aber der Name fällt mir einfach nicht ein. Die Verbindung zwischen Zunge und Gehirn ist dann wie ein Tunnel, der an einer Stelle eingestürzt ist und nichts mehr durchlässt.

Wie das Vergessen funktioniert, das fragen sich auch Wissenschaftler in der Gedächtnisforschung; und eine von vielen Theorien geht davon aus, dass wir am häufigsten die Ereignisse vergessen, mit denen wir keine Gefühle verbinden.

Dagegen behalten wir länger das im Gedächtnis, was bei uns positive Emotionen weckt: das Gute, das Schöne, das uns selbst betrifft.

Vielleicht haben das die Sänger der Psalmen im Alten Testament schon vor mehreren tausend Jahren geahnt. In vielen ihrer Lieder zählen sie das Gute und Schöne auf, das Gott den Menschen geschenkt hat. Sie beschreiben zum Beispiel Gottes Barmherzigkeit mit Bildern. Mit Bildern, die uns angehen.

Und selbst, wenn wir dies eines Tages vergessen sollten, wenn uns unser Gedächtnis im Stich lässt, die Psalmen werden uns mit ihren Bildern daran erinnern.

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Rockland Radio "Feels like heaven": Abwrackprämie

Heiner Eberhardt, Obernhof, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 23. April 2009

Wie bitte, habe ich das im Radio richtig gehört? Einhundert Euro Abwrack-Prämie für Fahrräder?

Doch, doch, ich habe Recht: ein paar Stunden später wirbt das große Fahrradhaus noch einmal um meine Aufmerksamkeit im Radio.

Also schnell die Kosten überschlagen und hin zum Fahrradhändler. Denn alles spricht für ein neues Fahrrad. Ausschlaggebend ist natürlich das schwerwiegende Argument der hundert Euro Prämie.

Im Laden werde ich auch bald fündig. Jetzt brauche ich nur noch einen Kundenberater der mir das alte Fahrrad abnimmt und mir die angekündigten hundert Euro verrechnet. Aber dann erlebe ich eine Überraschung:

„Bis zu hundert Euro“ sagt dieser mit einem Augenzwinkern,

„Bis zu … heißt es in der Werbung“ – und er drückt mir 10 Euro für meinen alten Drahtesel in die Hand.

Tja, das was war wohl ein klassisches Missverständnis. Genau das wollte der Apostel Paulus im Neuen Testament vermeiden, wenn er vom Umtausch neu gegen alt spricht.

Dabei geht es ihm um die Erneuerung von uns Menschen wenn er eingesteht: Unser Körper, der wird zwar alt – aber der innerliche Mensch, der wird tagtäglich neu. Und das Ganze völlig kostenlos und ohne irgendeine Begrenzung.

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