SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Das Handkreuz.
Pfarrer Olliver Zobel, Bingen, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 23. November 2009.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:20min / 1.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Der Totensonntag - ein Tag mit Hoffnung.
Pfarrer Olliver Zobel, Bingen, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Sonntag, 22. November 2009.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:29min / 1.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 "Angedacht": Mein persönlicher Lieblingsspruch.
Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 und ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Samstag, 21. November 2009:
„Ich krieg` die Krise!“ so lautete mein Lieblingsspruch als Studentin in den frühen 90ern. „Ich krieg` die Krise!“ Das Ganze laut, ein bisschen hysterisch mit leicht irrem Unterton.
Das hat geholfen. Wenn die gesamte Festplatte vom netten Mitstudenten versehentlich gelöscht wurde. „Ich krieg` die Krise!“ Meine Freundin hatte dann gleich den richtigen Spruch für mich: „Mach dir nicht ins Hemd!“
Mittlerweile kriegen wir keine Krise mehr, wir haben die Krise. Millionenlöcher in den öffentlichen Haushalten, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, auch in der Kirche.
Eigentlich ist sie ja grundoptimistisch, die Evangelische Kirche der Pfalz, geprägt von Martin Bucer von Straßburg. Die Idee war, dass der Heilige Geist nicht nur Menschen erfasst, sondern auch Strukturen.
Dass Gott nicht nur den Einzelnen verändert und verwandelt, sondern auch die Kirche und sogar unser Staat. Dass selbst unsere menschlichsten Strukturen von Gottes Geist durchwaltet sein können, heilsam durchtränkt, geflutet, geheiligt.
Dass wir damit rechnen können, mit dem Heiligen Geist hier und jetzt, in, mit und unter den Strukturen dieser Welt. Was machen wir jetzt in der globalen Krise und ganz persönlich?
„Ich krieg die Krise“, rufen wir ganz laut und hysterisch vor Gott und den Menschen. Das hilft.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:31min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Zu unflexibel und zu wenig kooperationsbereit: Sozialstationen in kirchlicher Kritik.
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 47, zum 22. November 2009.
(Sprecher: Dejan Vilov)
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (3:14min / 4.5 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 "Angedacht": Neue Regeln für alle.
Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 und ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Freitag, 20. November 2009:
Es war heute genau vor 468 Jahren. Am 20. November 1541 bekamen die Menschen in Genf neue Regeln für ihr Leben. Endlich Schluss mit dem Unrecht zwischen Arm und Reich, Schluss mit den billigen Vertröstungen, dass alles Leiden irgendwann mal zu Ende sein wird. Schluss mit Ausbeutung und Willkür, dem Unglück der Familien, der Armut der Kinder und dem Fremdenhass.
Die Menschen sollten nicht mehr länger geduldig stillhalten und das Paradies erst am Ende aller Zeiten erwarten. Sie sollten alle selbst mit anpacken, damit das Paradies sichtbar wird. Im Hier und Jetzt.
Das war das Ziel der neuen Regeln des Reformators Johannes Calvin. Und diese Regeln galten für alle. Ungerechtes und ausbeuterisches Verhalten wurde flächendeckend bestraft. Ohne Ausnahmen. Auch nicht für die Reichsten.
Konsequent und beharrlich änderte sich so ein ganzes Wertesystem. Allmählich zeichnete sich so ein besseres Leben ab – für jeden. Alle Kinder bekamen Schulunterricht. Alle Kranken und Gefangenen regelmäßigen Besuch. Ein würdiges Begräbnis stand jedem zu – unabhängig vom Geldbeutel und ohne Ansehen der Person.
Was das mit uns im Jahr 2009 zu tun hat? Ganz einfach – Von manchen der neuen Regeln profitieren wir noch heute.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:30min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Halma statt Videogames: Brettspielenachmittag in Ludwigshafen-Maudach.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom Sonntag, 15. November 2009.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:49min / 3.9 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 "Angedacht": Versöhnung ganz konkret.
Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 und ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Donnerstag, 19. November 2009:
„Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will.« Diesen Satz hat einmal Pfarrer Dietrich Bonhoeffer gesagt.
Vielleicht hätten die DDR-Funktionäre darüber geschmunzelt, als sie die Kirche auf dem Grenzstreifen sprengten. Versöhnungskirche hieß sie und stand mitten in Berlin genau auf dem Grenzstreifen in der geteilten Stadt. Das war ihr Schicksal. Niemand durfte sie betreten. 1984 wurde sie schließlich gesprengt.
„Versöhnungskapelle“ heißt sie, die neue Kirche, die heute auf dem ehemaligen Grenzstreifen in Berlin steht. Jeder kann sie betreten. Es ist eine rundliche Kapelle, sehr klein, eine Hüttenkirche. Ihre Mauern sind rau und widerständig. Der Lehm enthält eingebackene Scherben, Fragmente, Stückchen, an denen die Fingerspitzen hängen bleiben. Schuttteile und Mauersteinchen der einstigen Versöhnungskirche in Berlin.Die Versöhnungskapelle, ein neuer runder Raum mit Ecken und Kanten mit Licht und Luft, ohne die Vergangenheit zu vergessen.
„Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will.« Das gilt für die Geschichte eines Landes wie für meine eigene: Ich bin zuversichtlich, dass das stimmt.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:28min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Alle Beiträge