SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Stolpersteine.

Pfarrer Stefan Bergmann, Kaiserslautern, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 16. März 2010.

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Mitarbeiter als wichtigste Ressource betont - Leitern der Sozialstation Limburgerhof geht in den Ruhestand

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 11, zum 14. März 2010.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Die Luft ist raus.

Pfarrer Stefan Bergmann, Kaiserslautern, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 15. März 2010.

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Rockland Radio "Feels like heaven": Eine Bereicherung für mein Leben.

Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 13. März 2010:

„Gutes zu tun und mit andern zu teilen – das sollt ihr nicht vergessen“ – von diesem Satz aus der Bibel profitieren aber nicht nur die anderen, sondern auch ich selbst.

Es bereichert auch mein eigenes Leben, wenn ich anderen Gutes tue. Bei einem befreundeten Ehepaar konnte ich das jetzt selbst erleben.

Das Ehepaar hat ein Aupairmädchen aus Georgien. Einige Monate nach Ankunft der jungen Frau in Deutschland hat sich herausgestellt, dass ihr Vater lebensbedrohlich am Herzen erkrankt ist. Doch zur dringend notwendigen Operation fehlte das nötige Geld.

Also haben die Gasteltern beschlossen, das Geld aufzutreiben. Sie haben ein Spendenkonto eingerichtet, und Postkarten und Kekse in der Fußgängerzone verkauft. So kam das Geld nach und nach zusammen.

Mitte Februar konnte der Vater des Aupairmädchens operiert werden und hat nun eine neue Lebensperspektive.
Das freut nicht nur den Papa und das Aupairmädchen.

Auch meine Freunde haben erlebt, wie erfüllend es sein kann, Gutes zu tun und anderen zu helfen. Vielleicht machen Sie ja ähnliche Erfahrungen. Probieren Sie es doch einfach einmal aus!

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RPR1 "Angedacht": Liebe ist...

Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Samstag, 13. März 2010.

Liebe ist – wenn ich alles für andere gebe.

Die junge Mutter hatte diesen Satz auf einem Kalenderblatt gelesen und ihn sich offenbar sehr zu Herzen genommen. Denn fortan hat sie nur noch für ihre Familie gelebt.

Wenn die Kinder und ihr Mann morgens in die Küche gekommen sind, war der Tisch bereits gedeckt. Waren alle anderen aus dem Haus, hat sie eingekauft, gekocht und gebügelt und abends dann auch noch Taxi Mama gespielt und die Kinder zum Fußballtraining gefahren.

Für alles hat sich die junge Frau Zeit genommen. Nur für sich selbst nicht mehr. Und sie hat gespürt, wie sie nach und nach die Kräfte verlassen haben.

Andere zu lieben – ist gut. Aber Vorsicht: Wer immer alles gibt, hat am Ende womöglich nichts mehr übrig.

Darum sagt Jesus: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Jesus fordert mit diesem Satz von mir, dass ich meinen Nächsten liebe. Aber nicht nur das. Er setzt auch gleichzeitig fest, wie sehr ich den anderen lieben soll, nämlich wie mich selbst.

Wenn ich mich selbst nicht mehr liebe und nur noch für andere da bin, dann gerät meine Liebe aus dem Gleichgewicht.

Deshalb meine ich: Liebe ist – wenn ich alles für andere gebe und mich selbst dabei nicht vergesse.

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Rockland Radio "Feels like heaven": Kein Tick und kein Tack.

Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 12. März 2010:

Und manche Situationen stressen mich richtig: z.B. die: Gerade frisch geduscht, angezogen und schon halb aus der Tür – werfe ich zu guter letzt noch einen Blick auf meine Armbanduhr und… nichts. Kein Tick und kein Tack. Nur ein kaputter Chronometer mit einem haltlos baumelnden Minutenzeiger.

So geschehen Anfang des Jahres. Ich musste also zwei Tage ohne Uhr auskommen. Und das, wo mir Pünktlichkeit doch so wichtig ist. Aber: ich habe es überlebt. Und meine Frau, die aus Prinzip keine Uhr trägt, die wirkte sogar etwas entspannter als sonst. Wahrscheinlich, weil ich nicht so oft auf die Uhr schauen und Tempo machen konnte, um pünktlich zu sein bei unseren gemeinsamen Terminen.

Die Erfahrung, nicht ständig auf die Uhr gucken zu können, hat gut getan. Sie hat mich eine biblische Weisheit erinnert, die ich allzu oft vergesse: die Zeit liegt nicht in unserer, sondern in Gottes Hand.

Deshalb habe ich mir für die Zukunft vorgenommen, mit meiner Zeit entspannter umzugehen. Meine Frau wird es freuen und mich hoffentlich auch, wenn ich mich nicht mehr zum gestressten Sklaven meiner wieder tickenden Armbanduhr mache.

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RPR1 "Angedacht": Nie wieder?!

Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Freitag, 12. März 2010.

Nie wieder – werde ich einem anderen etwas von mir anvertrauen. Am Ende weiß es dann wieder der ganze Freundeskreis.

Viele Menschen haben schon so einen Nie-wieder-Schwur geleistet. Meist war es die Reaktion auf eine große Enttäuschung. Ein Mensch hat einem anderen großes Vertrauen entgegengebracht und ist sehr verletzt worden.
Um das in Zukunft zu vermeiden, heißt es dann: Nie wieder!

Eine verständliche Reaktion. Aber sie hat einen hohen Preis. Ein Mensch, der anderen Menschen kein Vertrauen mehr schenken will, wird einsam werden. Er verschließt sich vor anderen und nimmt sich damit die Möglichkeit, auch wieder gute Erfahrungen zu machen.

Was kann uns helfen? Eine Aussage der Bibel lautet: Vergebt, wie auch Gott euch vergeben hat. Wenn Gott mir immer wieder vergibt, will ich auch anderen vergeben. Am Beispiel seiner Vergebung lerne auch ich, zu vergeben.

Das heißt nicht, dass ich einem Menschen, der etwas Persönliches von mir weiter gesagt hat, wieder etwas anvertraue würde.

Es heißt aber, dass ich nicht an seiner Schuld festhalte.
Dann merke ich, ich werde wieder frei. Frei, nicht alle Menschen über einen Kamm zu scheren. Frei, neu auf andere zuzugehen. Und frei, Vertrauen zu Menschen wieder auszuprobieren.

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