Rockland Radio "Feels like heaven": Minus und Plus.
Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 11. März 2010:
Minus und Plus – mit diesen zwei Worten könnte man die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland kurz und knapp beschreiben. Minus: wir werden immer weniger. Und plus: dafür werden wir immer älter.
Das belegen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts. Dieser schon lange bekannte Trend hat sich demnach im letzten Jahr weiter beschleunigt. Ein Grund dafür ist die niedrige Geburtenrate.
Diesbezüglich interessant ist für mich vor allem folgendes Ergebnis der Statistik: Je höher der Glaube an Gott in einer Familie ist, desto mehr Kinder bekommen die Eltern. Nun kann man sagen: Ja klar, gläubige Menschen nehmen keine Pille und verhüten auch sonst nicht, weil die Kirche es verbietet. Aber ganz so simpel ist es nicht.
Experten sehen den Grund für die höhere Kinderquote gläubiger Menschen darin, dass sie optimistischer in die Zukunft blicken als Menschen, denen der Glaube weniger bedeutet. Deshalb entscheiden sie sich dafür, Kinder zu bekommen. Gott meint es gut mir ihnen und der Welt – das ist ihre konkrete Hoffnung. Dieser Glaube kann es schaffen, aus jedem Minus ein Plus zu machen.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:08min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 "Angedacht": Du Dummkopf!
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Donnerstag, 11. März 2010.
Also wirklich, Du bist so ein Dummkopf, Du kriegst ja wirklich nichts auf die Reihe. Manch einer hat diesen Satz in seinem Leben wohl schon einmal gehört. Irgendwas hat nicht so geklappt, wie andere sich das gedacht haben und schnell ging das Geschimpfe dann los.
Interessant ist: wer immer wieder hört, dass er nichts auf die Reihe kriegt, dem wird genau das auch immer häufiger passieren.
Woran das liegt? Als Mensch bin ich manipulierbar. Je häufiger ich eine bestimmte Aussage über mich höre – desto stärker prägt sie sich bei mir ein. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob die Aussage wahr ist oder falsch. Wenn ich sie oft genug höre – glaube ich vermutlich irgendwann, dass sie stimmt.
Was kann man dagegen tun? So schwer es auch fällt: Wenn ich merke, dass mir jemand irgendwas einreden will, muss ich mich wehren und widersprechen. Das bin ich mir selbst schuldig.
Wer weiß denn schon, wer und wie ich in Wirklichkeit bin?
Wer kennt mich und alle meine Gedanken. Wer hat mich im Körper meiner Mutter geformt. Wer sieht alle meine Wege?
Ich glaube, dass nur Gott das tut. Er ist der Einzige, der mich wirklich kennt. Und der deswegen zu mir sagt: Egal, was andere Dir einzureden versuchen – Du bist kein Dummkopf und Du kannst alles auf die Reihe kriegen!
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:26min / 2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Rockland Radio "Feels like heaven": Fünf Buchstaben und zwei Zahlen.
Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 10. März 2010:
Fünf Buchstaben und zwei Zahlen – sie waren einmal das Non plus Ultra für viele Börsianer. Nemax 50 – das war der Name des Börsenbarometers für die vielen Internetfirmen, die Ende der 90’er zum Geldscheffeln eingeladen haben.
Unzählige Menschen haben in diese Firmen investiert in der Hoffnung auf eine wundersame Geldvermehrung.
Genau heute vor zehn Jahren hat der Nemax 50 den höchsten Stand aller Zeiten erreicht – 9666 Punkte. Von da an ging’s bergab, und zwar so richtig. Der Boom der Internetwerte, die so genannte Internetblase, ist geplatzt, sehr viel Geld hat sich in Luft aufgelöst. Und was haben die Menschen daraus gelernt? Nichts.
Durch überzogene Immobilienwerte erleben wir aktuell die schwerste Wirtschafts- und Finanzkrise der Neuzeit. Und immer noch geht das riskante Spekulieren an den Börsen weiter.
„Woran Du dein Herz hängst, das ist dein Gott“, hat Martin Luther einmal gesagt. Und solange das Herz so vieler Menschen an Aktienkursen hängt, werden immer wieder aufgeblähte Kurse platzen und zu dem werden, was sie sind: ein wertloses Nichts. Sie haben nur solange Bedeutung, wie es Menschen gibt, die ihnen zu Füßen liegen.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:11min / 1.7 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 "Angedacht": Nein!
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Mittwoch, 10. März 2010.
Nein!!! So stand es an fünf Plätzen in meinem Büro. Ein Zettel mit dem Wort nein lag auf meinem Schreibtisch, einer klebte an meinem Telefon, einer an der Wand, einer war in meinem Terminkalender und einer sogar in meiner Bibel.
Warum? Das war mein Training. Tag für Tag hab ich daran gearbeitet, meinen angeborenen Sprachfehler loszuwerden. Ich konnte nicht nein sagen.
Können sie bei uns einen Vortrag halten? – Ja, natürlich, das mache ich. Kannst du nachher zu uns kommen? Wir haben ein Eheproblem. – Klar, ich komme. Der Termin nächste Woche ist so wichtig, da müssen sie auf ihren freien Tag verzichten. – Na gut, ich bin dabei.
So ging das jahrelang. Bei vielen Anfragen habe ich einfach zugesagt. Ich wollte ja schließlich meinem Nächsten helfen.
Tatsächlich: Ein schnelles ja sieht aus wie Nächstenliebe, aber es kann auch einfach die Angst vor einem Konflikt sein.
Gegen meinen Sprachfehler hat mir ein Satz von Jesus geholfen: Euer ja sei ein ja. Und euer nein sei ein nein.
Daraus habe ich gelernt: Ein Christ soll nicht einfach immer nur ja sagen. Auch Jesus hat das nicht getan. Er hatte die Freiheit, auch nein zu sagen.
Deshalb habe ich angefangen, genau das zu trainieren und manche Anfragen zu verneinen. Es hat geholfen. Heute brauche ich keine Zettel mehr, sondern ich sage einfach von mir aus öfter mal: Nein!
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:30min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Rundes Jubilaeum. Seit 30 Jahren laeutet Hanni Müller die Glocken in Elmstein.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” vom 07.03. auf RPR1.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:08min / 2.9 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Rockland Radio "Feels like heaven": Das ist evangelisches Fasten!
Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Dienstag, 9. März 2010:
Momentan mache ich einen großen Bogen um alle Geburtstagsfeiern. Ich habe mir nämlich vorgenommen, von Aschermittwoch bis Karsamstag weder Süßigkeiten zu essen noch Alkohol zu trinken. Fastenzeit eben.
Ich möchte mich in diesen Tagen von Gewohnheiten frei machen, die mich das restliche Jahr über gefangen halten:
mittrinken, nur weil es so gesellig ist, oder abends Schokolade naschen, weil es schon als Kind vorm Schlafengehen noch ein Betthupferl gegeben hat.
Eine Ausnahme mache ich aber: Wenn jemand nicht gewusst hat, dass ich faste und extra für mich einen Kuchen gebacken oder eine besondere Süßigkeit besorgt hat – dann greife ich zu. Da ist es mir wichtiger, diese Mühe auch zu würdigen, statt mich stur an mein Fasten zu halten.
Als ich meinem katholischen Kollegen davon erzählt habe, da hat er gefrotzelt: „Ist das etwa Evangelisches Fasten, du Weichei?“
Genau, habe ich gesagt, das ist evangelisches Fasten: ich laufe nicht stur einem Gesetz hinterher, sondern ich gestalte es mit, frei nach dem Bibelvers:
Der Mensch ist nicht für das Fasten erschaffen, sondern das Fasten für den Menschen.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:08min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 "Angedacht": Hoffnung haben.
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Dienstag, 08. März 2010.
Ich bekomme eh keine Gehaltserhöhung. Oder: Ich kriege doch nie den richtigen Partner. Vielen Menschen schwirren solche negativen Gedanken im Kopf rum. Sie haben kein Vertrauen mehr. Nicht in sich selbst und vor allem nicht in Gott. Wenn Vertrauen fehlt, wird das Leben schwer.
Wer nicht selbst an sich und seine Gehaltserhöhung glaubt, wird sie auch bei seinem Chef nicht überzeugend beantragen.
Wer sich selbst nicht vorstellen kann, einmal den richtigen Partner zu bekommen, wird ihn leicht übersehen, wenn er ihn trifft.
Auch Jesus hat gewusst, wie wichtig Vertrauen, besonders Gottvertrauen dafür ist, dass das Leben gelingt.
Viele Menschen, denen er helfen wollte, hat er zunächst einmal gefragt: Hast Du Gottvertrauen? Denn genau das ist es, das den Menschen hilft. Ohne dieses Vertrauen könnte auch Jesus ihnen nicht helfen.
Gottvertrauen ist dabei aber nicht einfach nur Optimismus. Es ist die Voraussetzung dafür. Wir können darauf vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint. Deshalb dürfen wir positiv denken und Hoffnung haben: auf den richtigen Partner, auf die Gehaltserhöhung und für unser ganzes Leben.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:20min / 1.9 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Alle Beiträge