SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Zu Gottes Gebrauch und Würde.
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 14. April 2010.
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Der Countdown läuft. Nur noch wenige Wochen bis zum 2. Ökumenischen Kirchentag.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” vom 11.04. auf RPR1.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Wahrheitsfindung.
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 13. April 2010.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Die Wahrheit wird euch frei machen!
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 12. April 2010.
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Rockland Radio "Feels like heaven": Kein Freund vieler Worte.
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Samstag, 10. April 2010:
Eine der bekanntesten Figuren aus der Bibel ist der barmherzige Samariter. Er kümmert sich um einen Mann, der von Räubern brutal zusammengeschlagen worden ist.
Der Samariter bringt den Mann in einer Herberge, bezahlt im Voraus für die Pflege des Verletzten und sagt zu dem Wirt: „Wenn du mehr brauchst, so will ich´s dir bezahlen, wenn ich zurückkomme“ – das ist der einzige Satz des Samari-ters. Er ist offenbar kein Freund vieler Worte.
Ich glaube, wir brauchen solche wortkargen Menschen, die sich vom Leid anderer bewegen lassen. Aber oft erleben wir genau das Gegenteil:
Manch ein Politiker verteilt moralische Ohrfeigen gegen Sozialhilfeempfänger und lässt sie dabei links liegen. Die Banken in den USA empören sich über Barack Obama, weil er will, dass sie von ihren Gewinnen etwas abgeben.
Es scheint so, als ob manche Banker und Politiker die armen Menschen aus ihrem Horizont ausblenden, weil sie keinen Nutzen von ihnen erwarten.
Als Mitarbeiter der Diakonie fühle ich mich dem Samariter verpflichtet. Ich will dass Menschen, die eine leise Stimme haben nicht überhört werden. Keiner soll aus dem Blick geraten, auch wenn er an der Seite des Weges liegt. Das sind wir Gott und den Menschen schuldig.
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RPR1 "Angedacht": Gott sei Dank!
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Samstag, 10. April 2010:
„Zwei Mohnbrötchen und ein Schokocroissant, bitte“. Gerade habe ich meine Frühstücksbestellung in der Bäckerei aufgeben, da fliegt die Tür auf und eine abgehetzte junge Frau kommt in den Laden gestürmt. Gestresst schaut sie sich um, bis sie schließlich ruft: „Mein Schlüssel – Gott sei dank!“
Es musste mal wieder alles ganz schnell gehen. Die Tochter musste pünktlich in der Schule sein, der Sohn im Kindergarten und vorher wollte die Mutter noch schnell in der Bäckerei ein Pausenbrötchen kaufen.
Ihren Schlüsselbund hatte die Frau dabei auf der Ladentheke vergessen. Sie hat es gemerkt, als sie vor der Haustür stand und nicht aufschließen konnte, Also musste sie den ganzen Weg wieder zurücklaufen und war heilfroh, dass der Schlüssel noch da war.
„Gott sei dank!“ In solchen kleinen Momenten ist dieser Satz oft zu hören. Auch von Menschen, die mit Gott nur wenig zu tun haben und auch nur selten in die Kirche gehen. Die sich selbst vielleicht nicht mal als christlich oder gläubig bezeichnen würden.
Aber trotzdem richtet sich ihr Dank an Gott. Wenn die eigene Schusseligkeit am Ende doch noch gut ausgeht, ist das einfach ein Grund für Dankbarkeit und Freude. Dann rutscht es raus, das „Gott sei Dank!“
Ich glaube, mit diesem Satz bringt sich Gott selbst wieder in Erinnerung. Wir Menschen sollen wissen: er lässt uns nicht im Stich! Gott sei Dank!
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RPR1 "Angedacht": Ja? Nein? Vielleicht?
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 09. April 2010:
Willst du mit mir gehen? Ja, Nein, Vielleicht – dann noch drei Kästchen zum Ankreuzen – so stand es in dem ersten Liebesbrief, den ich bekommen habe. Geschrieben auf der abgerissenen Ecke eines Schulheftes.
Ich war ganz schön aufgeregt. Wenn ich ja, ankreuze. Dann hab eine Freundin, bin ich nicht mehr allein. Aber was, wenn wir uns auf Dauer nicht verstehen? Oder jemand kommt, der ihr besser gefällt?
Also besser Nein? Dann werde ich am Ende nicht enttäuscht. Ich gehe auf Nummer sicher, aber auch weiter allein durchs Leben. Und wer weiß, vielleicht ist sie ja wirklich die richtige und ich nur feige?
Wenn nicht Ja und nicht Nein – sollte ich dann am besten vielleicht ankreuzen? Dann kann ich doch mal sehen, was draus wird? Und niemand legt sich fest, alles bleibt offen… Aber sicher ist das auch nicht.
Es ist wirklich ein Kreuz mit dem Kreuzchen. Das Leben verlangt Ständig, dass ich mich entscheide. Und nie weiß ich, was am Ende dabei rauskommt. Letztlich bleibt mein gesamter Lebensweg ein Wagnis! Ich brauche Vertrauen.
Willst du mit mir gehen – Ja, Nein, Vielleicht. Zumindest einer hat mir sein Vertrauen schon zugesagt. Fürchte dich nicht, ich bin bei dir, schreibt Gott in seinem Liebesbrief an uns, in der Bibel. Er hat sein Kreuzchen schon gemacht und sagt: Ich will mit Dir gehen.
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