Rockland Radio "Feels like heaven": Liebt einander!

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Freitag, 09. April 2010:

Jeden Tag stehen sie beieinander. Ca. 10 Jungs und Mädchen in unserem Dorf. Wenn sie aufeinander treffen gibt es immer ein Küsschen, eine herzliche Umarmung. Die Jungs klopfen sich auf die Schultern.

Ich kenne die Jugendlichen gut. Darunter sind sensible und selbstbewusste Typen, Schulabbrecher und welche, die Abitur machen werden. Was sie eint ist die tiefe Freundschaft zueinander, die sie nun schon eine geraume zeit gemeinsam durch dick und dünn gehen lässt.

Was sie dabei alles anstellen, will ich gar nicht wissen. Mich faszi-niert vor allem der Zusammenhalt der Jugendlichen untereinander. Er ist es, die sie stark macht.

Vor kurzem ist die Oma eines Mädchens aus der Gruppe gestorben. Auf der Beerdigung haben alle 10 Jugendlichen zusammen dagestanden. Wieder gab es Küsschen und ein Umarmung. Sie wollten mit ihrer Freundin das Leid teilen. Und das hat ihr sichtlich gut getan.

Sein Leben durch Liebe mit anderen teilen – Jesus will, dass wir miteinander das Leben bestreiten. Er selbst hat diese Lebenshaltung vorgelebt. Auch wenn die 10 Jugendlichen das vielleicht nicht wissen – sie folgen Jesus mit ihrem Verhalten in wunderbarer Weise nach.

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Ohne Alltagsbetreuer geht vieles nicht. Langzeitarbeitslose kümmern sich um Demenzkranke.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 15, zum 11. April 2010.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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RPR1 "Angedacht": Der wichtigste Satz.

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Donnerstag, 08. April 2010:

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erden, und an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn unsern Herrn….

Das Glaubensbekenntnis haben die Konfirmanden auswendig gelernt. Was ist für Euch der wichtigste Satz? Hab ich die Konfirmanden gefragt. Und alle Sechzehn waren einig: Die Vergebung der Sünden. dass alle Fehler wieder gut gemacht werden können!

Ich war beeindruckt und hab gedacht: die Konfirmanden haben verstanden worum es im Glauben geht! Wir machen alle Fehler. Wir geben uns Mühe, und machen trotzdem so manches falsch. Wir sind eben Menschen, niemand von uns ist perfekt.

Aber dass muss auch niemand sein! Dafür ließ er sich sogar am Kreuz töten und hat sich an Ostern wieder auf den Weg zu uns gemacht. Egal, was für Fehler wir machen – Gott liebt uns trotz allem. Kein Fehler kann so groß sein, dass Gott ihn nicht vergibt.

„Ich glaube, dass alle Fehler wieder gutgemacht werden können. Wenn wir das nicht schaffen, dann schafft es Gott!“ So haben es die Konfirmanden formuliert. Ein schöneres Glaubensbekenntnis kann ich mir nicht vorstellen.

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Rockland Radio "Feels like heaven": Strahlende Menschen.

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Donnerstag, 08. April 2010:

Ein kleiner Junge geht mit seinen Eltern in die Kirche. Die großen bunten Fenster erregen dabei gleich die Aufmerksamkeit des Kindes. Wunderschön bunt strahlen die Fenster in den schönsten Farben, besonders die Menschen, die in den Fenstern abgebildet sind.

Fasziniert fragt der Junge: Wer sind die Personen auf den Fensterbildern, durch die die Sonne strahlt? Seine Mutter antwortet: Das sind Heilige, Menschen, die ein gutes Herzen haben.“

So wie Christa. Ich habe sie bei einem Familienfest kennengelernt und musste mich erst an sie gewöhnen. Christa ist taubstumm und dennoch meist eine ganz fröhliche Frau. Fehlt sie bei einem Fest, fragt jeder besorgt, was wohl los ist. An Gesprächen beteiligt sie sich, so gut es eben geht.

Christa ist bemerkenswert sensibel. Spontan umarmt sie mich und ihre Freunde, wenn sie sich mit uns freut. Mit natürlicher Innigkeit berührt sie Menschen, die Kummer haben.

Viele bewundern sie und werden von ihrer Ausstrahlung angezogen. In Gebärdensprache begründet sie ihr Verhalten so: „Weil Gott mich liebt, freue ich mich an meinem Leben und den Mitmenschen.“

Für mich ist Christa auch eine Heilige. Sie ist ein Mensch, durch den die Sonne strahlt.

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Rockland Radio "Feels like heaven": Ein Loch ist im Eimer...

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Mittwoch, 07. April 2010:

Ich möchte Ihnen von einer alten Frau erzählen. Jeden Tag hat sie in zwei Eimern Wasser aus einem Brunnen geholt. Aber einer der beiden hatte ein Loch, sodass er nur noch halb voll war, wenn die Frau wieder zu Hause angekommen ist.

Der Eimer ohne Loch war mächtig stolz, dass er heile war. Der mit dem Loch aber war traurig und hat zu der alten Frau gesagt: „Ich schäme mich so wegen meines Lochs.“

Da hat die alte Frau geantwortet: „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, auf der Seite des anderen Eimers aber nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich wusste, dass Du ein Loch hast.

So konnte jahrelang lang diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus bereichern.“

Egal, wie viele Macken und Fehler wir Menschen haben. Ich glaube, dass Gott jeden von uns wunderbar gemacht hat. Und oft sind es gerade unsere Schwachstellen, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen.

Wenn Gott uns so akzeptiert wie wir sind – was hindert uns daran jede Person einfach so zu nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr zu sehen?

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RPR1 "Angedacht": Raus aus den Federn!

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Mittwoch, 07. April 2010:

Aufstehen! Aufstehen! Die Nacht ist vorbei. Raus aus den Federn und hinein in den Tag!

Aufstehen? Warum denn? Draußen wartet doch immer nur dasselbe: Duschen, Anziehen, Arbeit, Essen, Schlafen. Ärger mit dem Chef, Horrormeldungen in den Nachrichten.

Alltagstrott eben, alles wie immer. Nur meistens noch schlimmer! Da zieh ich doch lieber die Decke über den Kopf und bleib liegen.

Aufstehen? Zwei Frauen haben das mal probiert. An Ostern in Jerusalem. Sie sind morgens in aller Herrenfrühe aufgestanden.

Traurig und müde sind die beiden zum Grab Jesu gegangen. Sie wollten seinen Leichnam mit duftenden Ölen versorgen und sich damit nochmal von ihm verabschieden.

Und dann? Dann haben die zwei Frauen nicht schlecht gestaunt. Das Grab war leer! Verwundert haben die beiden sich die Augen gerieben und zur Sicherheit noch mal hingeguckt.

Aber tatsächlich – das Grab war leer! Und plötzlich wurde aus ihrer müden Traurigkeit die helle Osterfreude – Jesus lebt!

Also, denken sie dran, beim nächsten Weckerklingeln!
Aufstehn! Vielleicht wartet draußen ein Wunder auf sie! Alles ist möglich! Also raus aus den Federn und gespannt hinein ins Leben.

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Jugendliche für Kinder. Konfis der Pfarrei Altenkirchen spenden für Kinderhilfsfond.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” vom 04.04. auf RPR1.

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