Rockland Radio "Feels like heaven": Ein echter Neuanfang.

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Dienstag, 06. April 2010:

Strahlend steht Andreas in seinem Kiosk. Er sagt: „Ich habe eine wunderbare Familie und mit dem Kiosk kann ich uns ganz gut ernähren.“

Wer die Geschichte von Andreas kennt, versteht seine Freude. Vor 12 Jahren wird er straffällig und muss in den Knast. Nach der Entlassung findet er zu Hause nichts mehr vor, was Halt und Stabilität gibt.

Seine Eltern schämen sich für ihn und die Freundin ist weg. Andreas verlässt der Mut: Einmal schuldig, immer schuldig, denkt er Doch Andreas hat Glück.

Ein pensionierter Richter hilft ihm, sich im Leben wieder zu Recht zu finden. Gemeinsam gehen die beiden auf Wohnungs- und Arbeitssuche. Ein erfolgreiches Unterfangen. Andreas bekommt eine Wohnung und macht den Kiosk auf. Es ist die Chance für einen echten Neuanfang.

„Ich will euch erlösen, sagt euer Gott, ihr sollt ein Segen sein. Fürchtet euch nicht und stärkt eure Hände.“ Diese Worte aus der Bibel markieren auch einen Neuanfang. Ein Mann namens Sacharja sagt sie zu den Israeliten. Die stehen nach Krieg und Gefangenschaft vor den Trümmern ihrer Existenz.

Sacharjas Worte zeigen Wirkung. Die Israeliten bekommen Mut und bauen sich eine neue Zukunft auf. Stück für Stück und sie lernen wieder zu lachen. Ganz so, wie Andreas in seinem Kiosk.

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:10min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

RPR1 "Angedacht": Glaubst Du das?

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Dienstag, 06. April 2010:

Sag mal, Glaubst du das, Herr Lang? Das fragt mich der kleine Max. In der Grundschule habe ich den Kindern von Jesus erzählt. Wie er an ein Kreuz geschlagen wird und stirbt. Und wie am Ostermorgen zwei Frauen das leere Grab sehen und anfangen, von dem Wunder zu erzählen: Er ist auferstanden! Jesus lebt!

Max ist trotzdem skeptisch: Der hat wieder gelebt? War das wirklich so, Herr Lang? Tja, Max, ich kann die Geschichte natürlich nicht beweisen. Und was wäre, wenn Jesus nicht auferstanden ist, fragt Max weiter.

Dann, sage ich, hätten sich die Mächtigen mit Gewalt und Hass durchgesetzt. Sie hätten Jesus brutal zum Schweigen gebracht und er wäre dann nur eins von vielen Opfern.

Seine Freunde würden traurig bleiben, denn mit seinem Tod wäre alles aus. Auch ich wäre unglücklich, denn ich hätte nicht die Kraft, aufzustehen und zu widersprechen, wenn ich etwas für falsch halte.

In so einer Welt will ich nicht leben! Ich will, dass ich etwas ändern kann, dass es sich lohnt aufzustehen und zu widersprechen. Ich will, dass Wunden heilen können und traurige wieder froh werden. Ich will, dass Opfer nicht Opfer bleiben müssen. Ich will, dass alles möglich ist!

So wie es die zwei Frauen am leeren Grab erlebt haben. Plötzlich hat ihre Welt Kopf gestanden: Denn Jesus lebt! Und nichts muss bleiben, wie es ist. Daran glaube ich. Und sie?

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:28min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

RPR1 "Angedacht": Ein Stein, der piept.

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Montag, 05. April 2010:

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Ostern: Ein toter Mensch wird wieder lebendig. Fast wie in einem Traum!

Papperlapapp! Denkt sich da vor 1700 Jahren ein Mann namens Maxentius. Als römischer Kaiser verfolgt er die Christen in seinem Reich und sperrt sie ein. Auch die junge Katharina. Sie ist eine Gefangene des Kaisers und soll sterben, nur weil sie Christin ist.

Als Maxentius sie im Garten seines Palastes ein letztes Mal verhört, erzählt sie die Geschichte von Ostern, von Jesus der am Kreuz stirbt und vom seinem leeren Grab am Ostermorgen.

„Auferstehung? Pah!“ hält der Kaiser entgegen. „Zeig mir, wie das geht, und ich lasse dich frei!” Maxentius fühlt sich sicher, denn schließlich ist es doch unmöglich, dass etwas Totes zum Leben erweckt wird.

Katharina jedoch zieht daraufhin etwas aus dem Gebüsch und drückt es Maxentius in die Hand. Es ist ein brauner Stein. Der Kaiser guckt ungläubig.

Da macht es plötzlich macht erst knick, knack und dann piep, piep. Der Stein ist aufgesprungen und ein Entenküken streckt seinen Kopf aus dem Ei. Ein Toter Stein ist auf einmal lebendig geworden.

Klar, der Stein war nur ein Entenei. Aber diese Geschichte zeigt wunderbar worum es bei Ostern geht: Was bei uns tot scheint, muss es bei Gott noch lange nicht sein. Denken sie dran, beim nächsten Ei! Frohe Ostern!

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:31min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

Rockland Radio "Feels like heaven": Auferstehung heute.

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Montag, 05. April 2010:

Früh am Morgen machen sich die Frauen auf den Weg zum Grab ihres Freundes. Die Trauer ist noch ganz frisch. Erst vor drei Tagen ist der Freund gestorben. Es ist Jesus.

Seinen Leichnam wollen die Frauen nun mit duftenden Ölen versorgen. Doch als sie beim Grab ankommen, ist es leer. Die Frauen sehen nur einen Engel, der sagt: Fürchtet euch nicht.

Das ist Ostern, ein Wunder. Jesus ist von den Toten auferstanden. Vor knapp 2000 Jahren. Aber auch in unserer modernen Zeit passiert es immer wieder.

Ich denke zum Beispiel an Nelson Mandela, den ersten schwarzen Staatspräsidenten Südafrikas. Überall, wo er erscheint, faszinieren seine strahlenden Augen und sein fröhliches Wesen. Meist tanzt und lacht er.

Mandela hat sechsundzwanzig Jahre lang im Gefängnis gegessen, weil er sich gewehrt hat gegen die Trennung von Weißen und Schwarzen in seinem Land.

Wie durch ein Wunder ist er freigekommen und setzt sich als Staatspräsident für die Aussöhnung zwischen Weißen und Schwarzen ein – trotz aller vorangegangenen Schmähungen.

Seine Botschaft: Fürchtet euch nicht, lasst uns gemeinsam das Leben gestalten. Für mich eine Auferstehungsgeschichte mitten im Leben.

Frohe Ostern!

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:10min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

RPR1 "Angedacht": Fürchtet Euch nicht!

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Sonntag, 04. Mai 2010:

Früh am Morgen machen sich die Frauen auf den Weg zum Grab ihres Freundes. Die Trauer ist noch ganz frisch. Erst vor drei Tagen ist der Freund gestorben. Es ist Jesus.

Seinen Leichnam wollen die Frauen nun mit duftenden Ölen versorgen. Doch als sie beim Grab ankommen, ist es leer. Die Frauen sehen nur einen Engel, der sagt: Fürchtet euch nicht.

Das ist Ostern, ein Wunder. Jesus ist von den Toten auferstanden. Vor knapp 2000 Jahren. Aber auch in unserer modernen Zeit passiert es immer wieder.

Ich denke zum Beispiel an Nelson Mandela, den ersten schwarzen Staatspräsidenten Südafrikas. Überall, wo er erscheint, faszinieren seine strahlenden Augen und sein fröhliches Wesen. Meist tanzt und lacht er.

Mandela hat sechsundzwanzig Jahre lang im Gefängnis gegessen, weil er sich gewehrt hat gegen die Trennung von Weißen und Schwarzen in seinem Land.

Wie durch ein Wunder ist er freigekommen und setzt sich als Staatspräsident für die Aussöhnung zwischen Weißen und Schwar-zen ein – trotz aller vorangegangenen Schmähungen.

Seine Botschaft: Fürchtet euch nicht, lasst uns gemeinsam das Leben gestalten. Für mich eine Auferstehungsgeschichte mitten im Leben.

Frohe Ostern!

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:19min / 1.8 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

Rockland Radio 'Feels like heaven': Glaubst Du das?

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Sonntag, 04. April 2010:

Sag mal, Glaubst du das, Herr Lang? Das fragt mich der kleine Max. In der Grundschule habe ich den Kindern von Jesus erzählt. Wie er an ein Kreuz geschlagen wird und stirbt.

Und wie am Ostermorgen zwei Frauen das leere Grab sehen und anfangen, von dem Wunder zu erzählen: Er ist auferstanden! Jesus lebt!

Max ist trotzdem skeptisch: Der hat wieder gelebt? War das wirklich so, Herr Lang?

Tja, Max, ich kann die Geschichte natürlich nicht beweisen.

Und was wäre, wenn Jesus nicht auferstanden ist, fragt Max weiter.

Dann, sage ich, hätten sich die Mächtigen mit Gewalt und Hass durchgesetzt. Sie hätten Jesus brutal zum Schweigen gebracht und er wäre dann nur eins von vielen Opfern.

Seine Freunde würden traurig bleiben, denn mit seinem Tod wäre alles aus. Auch ich wäre unglücklich, denn ich hätte nicht die Kraft, aufzustehen und zu widersprechen, wenn ich etwas für falsch halte.

In so einer Welt will ich nicht leben! Ich will, dass ich etwas ändern kann, dass es sich lohnt aufzustehen und zu widersprechen. Ich will, dass Wunden heilen können und traurige wieder froh werden. Ich will, dass Opfer nicht Opfer bleiben müssen. Ich will, dass alles möglich ist!

So wie es die zwei Frauen am leeren Grab erlebt haben. Plötzlich hat ihre Welt Kopf gestanden: Denn Jesus lebt! Und nichts muss bleiben, wie es ist. Daran glaube ich. Und sie?

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:10min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

Als Fruchtbarkeitssymbol stehen bunte Eier im Zentrum der Osterbräuche. Als Wunder der Auferstehung bleibt Ostern ein Mysterium.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 14, zum 04. April 2010.

(Sprecher: Dejan Vilov)

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (4:40min / 6.4 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.