RPR1 "Angedacht": Ein guter Freund.
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 31. Juli 2010:
„Wer einen Freund hat, der braucht sich vor nichts zu fürchten!“ So macht der kleine Bär dem kleinen Tiger, in den Kinderbüchern von Janosch, immer wieder Mut!
Und pünktlich zum heutigen internationalen Tag der Freundschaft ist es erwiesen! Ein guter Freund ist auch der Schlüssel zu einem längeren Leben! Das hat es eine Universität im australischen Adelaide herausgefunden.
Wir brauchen jemanden, auf den wir uns verlassen können. Der zu uns stehen, wenn mal nicht alles so gut läuft. Bei dem ich sein darf wie ich bin, mal stark mal schwach, ohne mich verstellen zu müssen. Jemandem, dem ich vertrauen kann. Für mich sind das zum einen Menschen um mich herum und zum anderen auch Gott.
Wer solche Freundschaften im Leben hat, kann viel ruhiger und gelassener leben, und laut der Studie sein Leben viel souveräner meistern. Und das erstaunliche an der Studie: Solche gute Freunde sind für uns sogar wichtiger, als unsre eigene Familie!
Deshalb sag ich allen meinen Lebensverlängerern heute einfach mal, Schön, dass es euch gibt! Und nicht vergessen: „Wer einen Freund hat, der braucht sich vor nichts zu fürchten!“
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Glaubensstärke als gutes Vorbild. Pfälzer Mittelaltergruppe stellt Hospitaliterorden dar.
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 31, zum 01. August 2010.
(Sprecher: Dejan Vilov)
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Lass die Roten Teufel gewinnen...
Pfarrer Christopher Markutzik, Altenglan, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 30. Juli 2010.
„Lieber Gott, mach, dass ich in Deutsch ne eins hab“ oder „Mein Gott, lass den Betze gewinnen“ oder „Ich bete darum, dass ich die tollen Schuhe zum Geburtstag bekomme“.
Das sind Gebete, die wohl jeder von uns so oder so ähnlich schon einmal auf der Zunge gehabt hat. Aus einer konkreten Situation heraus schicken wir dann eine spontane Bitte in Richtung Himmel.
Manche Pfarrer halten von solchen Gebeten nur wenig. Sie seien ungerechtfertigt, egoistisch und letztlich auch nicht ernst gemeint. Ich glaube, manchmal ist an dieser Kritik auch was Wahres dran.
Aber trotzdem finde ich es, gerade als Pfarrer, interessant, dass Menschen in bestimmten Situationen ein Stoßgebet zum Himmel schicken. Irgendwie scheint es ja doch jemanden zu geben, an den wir Menschen uns wenden wollen, wenn wir uns etwas ganz arg wünschen.
Für solche Herzenswünsche ist wohl also doch noch Gott zuständig. Ganz ohne ihn kommen auch die nicht aus, die eigentlich kaum einen Verbindung zu ihm haben. Warum dann nicht jeden Herzenswunsch an Gott richten? Ich glaube, dieser Versuch lohnt sich.
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RPR1 "Angedacht": Das geht auf!
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 30. Juli 2010:
„Nimm Trockenhefe und setz die mit einem Löffel Zucker in einem Viertelliter warmer Milch an! Gelingt immer!“ Das war das Geheimnis meiner Oma für den perfekten Hefeteig, der garantiert aufgeht!
Wenn das im Leben nur auch so leicht gehen würde. Aber, da ist das Angebot an Erfolgsrezepten viel größer, die Auswahl viel schwieriger: Schönheit, Geld und Macht…
Aber ob das immer aufgeht? Mal ehrlich, richtig fröhlich und locker sehen mir die Hollywood-Stars und die Top-Manager auch nicht immer aus. Also: was kann ich tun, damit mein Leben gelingt?
Der Apostel Paulus hat sein ganz bescheidenes Rezept in der Bibel festgehalten: Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
Man nehme eine Prise Hoffnung. Hoffnung darauf, dass ein anderer etwas Gutes vor hat mit mir und meinem Leben, dass da mehr möglich ist, als ich vielleicht meine. Dazu ein gutes Maß Geduld, weil nicht alles sofort gelingt. Weil manches im Leben eben auch Zeit zum reifen braucht. Und zum Schluss eine ordentliche Portion Beharrlichkeit, um mein Bestes aus meinem Leben zu machen.
Klar, ist das auch kein Patentrezept. Aber trotzdem vertraue ich darauf, dass es aufgeht.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Du bist genau der Richtige!
Pfarrer Christopher Markutzik, Altenglan, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 29. Juli 2010.
Wie so viele, habe ich auch drei Wochen nach der WM noch richtig tolle Erinnerungen daran. Dass es die deutsche Mannschaft soweit schafft, hatte ja zuvor keiner gedacht. Bei der ganzen Verletzungsmisere und den ganzen jungen Spielern, die auf einmal Verantwortung übernehmen mussten.
Jetzt, im Rückblick kann man aber sagen, die Nationalspieler haben diese Herausforderung optimal angenommen und das Beste draus gemacht.
In der Bibel gibt es auch immer wieder einmal solche Menschen, die total unverhofft Verantwortung übernehmen müssen. Einer davon ist Mose, der als der Anführer des Volkes Israel beim Auszugs aus Ägypten zu einer großen Persönlichkeit aufsteigt.
Obwohl er es sich selbst nicht zutraute, sein Volk anzuführen, wusste Gott von Anfang an, dass Mose genau der richtige Mann für diese Aufgabe ist. Und letztlich ist es ja dann auch so gewesen.
Ich denke, diese Geschichte der Bibel, kann uns auch Mut machen: nämlich dann, wenn wir eben vor einer neuen Herausforderung stehen. Mit Gott an unserer Seite und dem Vertrauen der Menschen um uns herum, können wir wirklich guten Mutes an die Herausforderungen bewältigen, die das Leben an uns stellt. So wie Jogis Jungs in diesem Sommer.
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RPR1 "Angedacht": Au Backe!
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Donnerstag, 29. Juli 2010:
Der Nächste bitte! Nach einer halben Stunde ist es so weit! Die Stunde der Wahrheit! Ich bin dran und nehme im Zahnarztstuhl Platz.
In der Luft hängt dieser typische Desinfektionsgeruch und dazu die Geräusche von dem röchelnden Sauger! Und am liebsten würde ich weglaufen, als ich den Bohrer vor mir sehe! plötzlich ist mein Mund aus Panik wie zugeschweist!
So muss sich wohl der Prophet Jona gefühlt haben, denke ich nur. Der sollte der Stadt Ninive Gottes Strafdrohung sagen, hat aber auch die Zähne nicht auseinander bekommen!
Aus Angst läuft er weg und wird auf seiner Flucht von einem großen Fisch verschluckt! Aber selbst dort hat Gott ihn nicht verlassen. Der Fisch hat Jona wieder ausgespuckt.
„Bitte Mund aufmachen“ höre ich meine Zahnärztin. Und egal wie hoch ich im Zahnarztstuhl nach oben krieche – Ich kann wohl nicht davonlaufen!
Zitternd und mit Puls 165 mache ich „AAAAAH“ – wie ein Fisch, der einen ganzen Propheten ausspucken muss.
„Danke, alles in Ordnung! In nem halben Jahr dann wieder!“ sagt die Zahnärztin und schüttelt meine angstverschwitzte Hand.
Und ich bin dankbar und frei und bete wie Jona: Du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, HERR, mein Gott!
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Ich bin unzufrieden.
Pfarrer Christopher Markutzik, Altenglan, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 28. Juli 2010.
Ganz egal wie das Wetter in den nächsten Tagen wird, ich finde es doof. Wenn es regnet, ist es mir zu nass, wenn die Sonne scheint, ist es mir zu heiß, wenn es hagelt, blitzt und stürmt finde ich das auch zu wegrennen.
OK, ganz so extrem ist es nicht, aber so richtig zufrieden mit dem Wetter bin ich wirklich nie. Und wenn ich den Gesprächen meiner Mitmenschen über das Wetter lausche, dann geht es denen oft ähnlich wie mir.
Sie sind unzufrieden, wollen meistens genau das haben, was gerade nicht da ist. Das ist nicht nur beim Wetter so, auch bei vielen anderen Dingen.
In der Bibel gibt es die Geschichte von König Ahab, der unbedingt ein ganz bestimmtes Stück Land haben wollte. Doch der Besitzer wollte es nicht hergeben. Schließlich lässt die Frau des Königs den Landbesitzer ermorden und so bekommt König Ahab das ersehnte Land.Doch viel Freude hatte der König nicht mit diesem Grundstück finden. Er fiel der Strafe Gottes zum Opfer und ist kurze Zeit später gestorben.
Ich persönlich finde den Ausgang der Geschichte zwar etwas zu brutal, aber trotzdem lerne ich etwas daraus: Sei erstmal zufrieden mit dem, was du hast und genieße das. Auch dann wirst du glücklich werden.
So gesehen ist es dann auch ganz egal, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird – ich werde versuchen, es zu genießen.
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