Diakonie will Suchtberatung aufgeben. Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 33, zum 15. August 2010.
(Sprecher: Dejan Vilov)
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RPR1 "Angedacht": Eine Nachtigall ohne Flügel.
Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 13. August 2010:
Sie ist keine Politikerin und keine Verbandslobbyistin im Gesundheitswesen, dennoch gehört sie zu den großen Gesundheitsreformerinnen: Florence Nightingale. Die Tochter einer reichen britischen Familie gilt als die Wegbereiterin der modernen Krankenpflege. Heute vor 100 Jahren ist sie gestorben.
Ihr Leben ist ein Beispiel dafür, wie Glaube und Handeln zusammengehören. „Gott sprach mit mir und berief mich in seinen Dienst“, hat sie im Rückblick gesagt. Dieser Dienst war ein Dienst an den Kranken. Als Pflegerin hat sie das marode Gesundheitssystem und die desolaten Zustände in den Krankenhäusern ihres Landes kennengelernt.
Auf der Suche nach Lösungen für diese Probleme ist Florence Nightingale auch nach Deutschland gekommen. Hier lernte sie die Arbeit der Kaiserswerther Anstalten, einer diakonischen Einrichtung in der Nähe von Düsseldorf, kennen. Dort haben sich vor allem Frauen der drängenden sozialen Probleme des Industriezeitalters angenommen. Neben der Erziehung und Bildung von Kindern gehörte dazu auch die Pflege von Alten und Kranken.
Mit diesen Eindrücken im Gepäck und mit der Erfahrung der Arbeit als Kriegskrankenschwester hat Nightingale ein Pflegesystem für englische Kriegskranke organisiert. Dadurch ist sie zu einer treibenden Kraft bei der Reform des Gesundheitswesens in ihrem Land geworden. Ihre unermüdliche Tätigkeit war darüber hinaus der Anstoß für die Gründung des Roten Kreuzes.
„Gott sprach mit mir und berief mich in seinen Dienst.“ Florence Nightingale war eine Dienerin Gottes, oder um es mit einem altertümlichen Begriff zu sagen: ein Engel. Und sie zeigt: Engel brauchen keine Flügel.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': 49 Jahre Mauerbau.
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Freitag, 13. August 2010:
Heute auf den Tag genau vor 49 Jahren wurde mitten durch Berlin die Mauer gebaut. Der Osten und der Westen der Stadt wurden damit voneinander getrennt. Dramatische Szenen haben sich dabei abgespielt. Familien und Freunde wurden voneinander getrennt. Heute noch kann man mitten in der Stadt Schaubilder sehen, die das Ereignis bildlich darstellen.
Mit großer Gewalt haben die Mächtigen im Osten damals ihre Macht demonstriert. Lange Zeit glaubte die Welt: Diese Mauer steht ewig! Aber die Welt haben die Freiheitsliebe der Menschen in der DDR unterschätzt. Keine Mauer hat diese Liebe zurückhalten können.
Vor allem die evangelischen Christinnen und Christen in der ehe-maligen DDR haben sich ihre Freiheit nicht nehmen lassen. Sie ordneten sich nicht unter und gehörten schließlich zu den entscheidenden Kräften, die die friedliche Revolution entscheidend geprägt haben.
Ich möchte heute einfach nur Danke sagen. Danke den Frauen und Männern, die sich die Freiheit als Christen durch keinerlei politi-sche Macht nehmen ließen und sich dabei zu ihrem Glauben bekannt haben. Und ich will Gott danken, dass er die Freiheitsliebe in den Herzen dieser Menschen auf so wundersame Weise wach gehalten hat!
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