Lätzchen, Deckchen und Co. Pfälzisches Pfarramt für Kindergottesdienst bringt Tauftaschen auf den Markt.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 06.02.

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Alles hängt am Umzug des Jugendpfarramts. Übergemeindliche Dienste könnten an drei Orten konzentriert werden.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 06 zum 06. Februar 2011.

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Rockland Radio 'Feels like heaven': Sackgasse.

Pfarrer Christopher Markutzik, Altenglan, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Montag, 07. Februar 2011.

Aufgebrachte Menschenmengen, brennende Autos und Panzer – Das waren die Bilder, die wir in den letzten Wochen in den Nachrichten gesehen haben. In Tunesien, Ägypten, dem Jemen und Jordanien steht das gesamte Gesellschaftssystem auf dem Prüfstand. Die Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren. Sie fordern Demokratie und Gerechtigkeit.

Manch einer begrüßt diese Demos als Beginn einer Veränderung, aber ich bin eher erschrocken. Nicht über die Proteste an sich, sondern über das Ausmaß an Gewalt und Zerstörung.

Wie sehr muss es in den Demonstranten gebrodelt haben, wie groß muss ihre Wut gewesen sein? Wie viel Gewalt müssen sie erlitten haben, dass sie jetzt so zurückschlagen?

Es ist tragisch, dass es soweit kommen musste, um überhaupt ernsthaft an Veränderungen in diesen Ländern denken zu können. Aber rechtfertigt das die Gewalt?

In der Bergpredigt spricht Jesus davon, dass Gewalt nie eine Lösung sein kann. Denn sie erzeugt letztlich nur neue Gewalt. Wer mir auf meine Backe schlägt, dem will ich eine zurückgeben. Das ist die Gefahr, die dahinter steckt und Jesus spricht das ganz deutlich an.

Ich hoffe deshalb, dass alle Verantwortlichen in Tunesien, Ägypten undsoweiter die Einsicht gewinnen, dass es friedliche Wege geben muss, die notwenigen Veränderungen anzugehen. Denn Gewalt führt immer in eine Sackgasse.

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RPR1 "Angedacht": Gottesfriede.

Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Montag, 07. Februar 2011:

Mit keinen Menschen konnte ich mich in meiner Jugend besser streiten als mit meinen Brüdern. Wenn es besonders schlimm wurde, pflegte mein Großvater mit ungewohnt tiefer Stimme zu tönen: „Friede! Friede!“. Mehr überrascht als betroffen hörten wir dann auf zu streiten, natürlich nur, um wenig später an einer ungestörten Stelle weiter zu machen.

Die polnische Psychologieprofessorin Zofia Jasnota hat 1977 in ihrem Lied „Unfriede herrscht auf der Erde“ beschrieben, wie schwierig es ist, dauerhaften Frieden zu halten – nach innen und nach außen. Weil ein durch eine Autorität unterbrochener Streit keinen Konflikt löst, sondern eben bloß unterbricht. An anderer Stelle bricht der Streit später umso heftiger wieder hervor.

Unfriede herrscht auf der Erde – das in der früheren DDR erstmals bekannt gewordene Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch spricht darum bis heute vielen Menschen aus dem Herzen. Auch in uns – so das Lied – herrschen Unruhe und Unrast. Deshalb ist es so schwer, den Frieden zu bewahren – trotz allen guten Willens.

Doch Zofia Jasnota geht im Refrain des Liedes davon aus, dass der Friede einst kommen wird. Dann wird der Mensch zur Ruhe kommen, Feindschaft und Fanatismus, Hass und Intoleranz werden dann aufhören. Kein zeitlich begrenzter relativer Friede wird das sein, so wie ihn Menschen gelegentlich herstellen können. Es wird der ewige Frieden sein. Gemacht von Gott persönlich.

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