SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Fünf Euro
Pfarrerin Cornelia Michels-Zepp, Bad Kreuznach, spricht spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 3. März 2011.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Luftballontierchen
Pfarrer Olliver Zobel, Bingen, spricht spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 2. März 2011.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Einmal im Leben durch Wuppertal schweben
Pfarrer Olliver Zobel, Bingen, spricht spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 1. März 2011.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Lass es wachsen
Pfarrer Olliver Zobel, Bingen, spricht spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 28. Februar 2011.
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RPR1 "Angedacht": Schutzschild.
Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 und ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Samstag, 26. Februar 2011:
„Tschakaaa – du schaffst es!“ „Das wird schon wieder.“ –– „Ich bin ruhig, ganz ruhig, mein Atem geht tief und gleichmäßig…“ – „Keine Panik!“ – „Ich bin so schön, ich bin so toll, ich bin der Anton aus Tirol.“
Wie machen Sie das, wenn Sie eine Selbstversicherung brauchen? Wenn eine schwere Aufgabe bevorsteht, eine Prüfung? Oder wenn Sie das Gefühl haben, es geht gerade alles daneben? Wenn Sie den Glauben an sich selbst zu verlieren drohen?
Der Reformator Martin Luther soll in solchen Situationen mit Kreide vor sich auf den Tisch die drei Worte geschrieben haben: „Ich bin getauft!“ Das war sein persönlicher Schutzschild.
Ich bin getauft. Mit anderen Worten heißt das: Ich habe einen Vater im Himmel. jederzeit darf ich zu ihm kommen. Keine Schuld hat so viel Macht, dass sie mir die Heimkehr zu Gott versperren könnte. Kein anderer als Gott selbst hat mir das Leben gegeben und will, dass ich lebe. Das macht mich stark.
Wenn die Angst übermächtig wird, mich zu lähmen droht: Ich bin getauft! Wenn die Welt voll Teufel scheint: Ich bin getauft! Wenn Schmerz, Krankheit, Tod mir zu schaffen machen: Ich bin getauft!
Das bleibt. Das führt mich auf meinem Weg, durch Dunkel und Licht, und gibt mir Hoffnung und Zuversicht für ein Leben, das gelingen wird.
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RPR1 "Angedacht": Erinnerungen.
Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 und ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Freitag, 25. Februar 2011:
Das Fotoalbum ist 37 Jahre alt. Einige Fotos rutschen heraus, als ich es hervorziehe – die Fotoecken haben sich gelöst. Die Bildqualität ist bescheiden, das Format ziemlich klein, und die Farben haben sich verändert.
Aber doch, da ist sie, die Taufgesellschaft von damals, Eltern, Großeltern, Paten, Freunde und Verwandte, der Pfarrer mit dabei – und mittendrin ich selbst, ein kleiner Wurm, im weißen Taufkleid, mal bei Mama, mal bei der Patentante auf dem Arm. Schöne Erinnerungen sind das.
Was verbinden Sie mit Ihrer Taufe? Haben Sie sich jemals erkundigt nach Ihrem Tauftag, und wie er anderen in Erinnerung geblieben ist? Ist Ihnen Ihr Taufspruch vielleicht zu einem lebenslangen Rückhalt geworden?
Für den Reformator Martin Luther war das ganze Leben eines Christen „nichts anderes als der Weg und die Rückkehr zur Taufe“. Dahinter steht der Gedanke, dass wir täglich unsere eigentliche Bestimmung verfehlen. Wir schaffen es nicht, so zu leben, wie es gottgemäß wäre. Darum sollen wir immer wieder zu Kraft und Glaube der Taufe zurückkehren.
Was Gott uns in der Taufe verhießen hat, das bleibt ewig gültig. Er wird uns stets mit offenen Armen empfangen. Ich kann täglich einen neuen Anfang machen, weil Gott mich schon längst als sein Kind angenommen hat. Daran erinnern mich die alten Photos.
Also, denken Sie dran: Sie sind getauft.Ach, sind Sie nicht? Na, was nicht ist, kann ja noch werden.
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RPR1 "Angedacht": Lernziel Toleranz.
Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Mittwoch, 23. Februar 2011:
Es ist der 23. Februar 303: Der römische Kaiser Diokletian gibt den Befehl, alle Christen im Römischen Reich zu verfolgen. Tausende Christen werden daraufhin verhaftet, gefoltert und ermordet.
Die Gründe dafür: Das Römische Weltreich duldet keine Religion, die einen anderen Gott verehrt als den römischen Kaiser. Hinzu kommt, dass die Christen an einen Gekreuzigten glauben, in den Augen der Römer also an einen Verbrecher.
Erst acht Jahre später, im Jahr 311, ist Schluss mit dem Abschlachten und Töten. Schwer erkrankt lässt der römische Kaiser die Verfolgung der Christen einstellen.
Das ist jetzt genau 2000 Jahre her. Das Problem ist geblieben: Überall auf der Welt werden Menschen wegen ihres Glaubens benachteiligt, verfolgt, getötet.
Trotz universaler Menschenrechte, trotz weltweiter Kommunikation im Internet ist Toleranz in vielen Kulturen bis heute ein Fremdwort. Überall, wo es um Hingabe geht und um Überzeugungen, ist sehr schnell Schluss mit der Toleranz.
Dass es auch anders geht, haben die vergangenen Wochen gezeigt. In Kairo haben Christen und Muslime demonstriert. Nicht gegeneinander, sondern miteinander sind sie für Demokratie und Menschenrechte in ihrem Land auf die Straße gegangen.
Einen ersten Teilerfolg haben sie bereits errungen: Staatspräsident Mubarak ist zurückgetreten. Vielleicht ist das nur ein vorübergehender Erfolg. Aber vielleicht wird auch mehr daraus. Ich jedenfalls hoffe es.
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