Den Toten sichtbar machen: Steinmetze und ihre sensible Arbeit an Steinen

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 13. September 2009 (Moderation: Uwe Burkert).
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Gottes Sonne
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 16. September 2009.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Getrennt zusammen leben
Pfarrerin Annette Bassler, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 14. September 2009.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Tag des offenen Denkmals
Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 12. September 2009:
Na, ist der Plan fürs Wochenende schon gemacht? Für alle, die noch nicht so genau wissen, was sie morgen vorhaben, habe ich einen Tipp: morgen ist Tag des Offenen Denkmals.
Da öffnen sich viele Türen, die sonst verschlossen bleiben.
Unter anderem auch die in vielen Kirchen: Dort bieten sich Einblicke in sonst verschlossene Bereiche wie Glockentürme oder Kellergewölbe.
In vielen Kirchen gibt es auch thematische Führungen oder andere kulturelle Highlights wie Konzerte oder Lesungen.
Kirche und Glaube sind da mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Am Tag des Offenen Denkmals wird in Kirchen etwas greifbar, was sonst ab und an vergessen wird: Stein für Stein haben Menschen in Kirchen ihren Glauben ausgedrückt. Sie sind Gebäude des Glaubens. Kirchen vermitteln etwas von der Größe Gottes und von der Geborgenheit, mit der er uns umgeben will.
Der Tag des Offenen Denkmals lädt dazu ein, Kirchengebäude neu zu erfahren, ihre Kraft zu spüren und dabei auch ein Stück zur Ruhe und zur Besinnung zu kommen.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Wir sind das Volk!
Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 11. September 2009:
Wir sind Volk! Was war das heute vor 20 Jahren für eine Aufregung: in Leipzig haben Tausende bei den Montagsdemos demonstriert für ein freieres, gerechteres Leben in der DDR.
Einer der Hauptinitiatoren dieser Demos war der Evangelische Pfarrer Christian Führer. Und generell waren es viele evangelische Christen, die sich für eine friedliche Wende eingesetzt haben.
Sie haben ernst damit gemacht, dass christlicher Glaube nicht nur auf das Jenseits ausgerichtet ist, sondern vor allem die Lebensumstände im Hier und Jetzt verbessern will.
Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, die mischen sich ein ins politische Geschäft. Die treten ein für Solidarität, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.
Sie sind sich nicht zu schade dafür, auf die Straße zu gehen und Unrecht öffentlich zu machen – ohne danach zu fragen, ob ihnen das nun persönlich nützt oder schadet.
Das wünsche ich mir von uns Christinnen und Christen heute: dass wir mutig den Finger in die Wunde legen, wenn es gesellschaftliche Fehlentwicklungen wie Kinderarmut.
Christen mischen sich ein: heute genauso wie vor 20 Jahren.
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RPR1 "Angedacht": Lebenswertes Leben bis zuletzt...
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Freitag, 11. September 2009.
Metachromatische Leukodysthrophie, schon das Wort erschlägt einen fast. Die Wahrscheinlichkeit, diese Krankheit, kurz MLD genannt, zu bekommen liegt bei eins zu einhunderttausend.
Im Alter von eineinhalb Jahren wurde MLD bei Michelle, einem Kind aus unserer Gemeinde, festgestellt. Es ist eine systematische Zerstörung der Nervenbahnen. Weder Bewegung noch Sprechen ist mehr möglich. Für die Eltern ein totaler Schock.
Ein Arzt, dessen Kind an derselben Krankheit verstorben ist, kann Michelle zwar nicht heilen, aber er gibt den Eltern das richtige Stichwort. Er sagt: Meine Tochter hatte lebenswertes Leben bis zuletzt.
Ich frage die Eltern. Was hat euch Kraft gegeben? Sie sagen: Reden und Freunde. Und die Urinstinkte Glaube, Hoffnung und Liebe. Und sie sagen: Michelle hat sehr viel Leid und Schmerz erfahren. Aber noch mehr Liebe, Zuneigung und Hilfe, auch durch Sonde, Sauerstoff, Absauggerät und Sitzschale.
Und auch durch die Taufe vor zwei Jahren. Michelles Leben war lebenswert bis zu ihrem Tod. Bei der Beerdigung singen wir auf Wunsch der Eltern das Lied „Wie schön, dass Du geboren bist“. Als der kleine Sarg herunter gelassen wird, steigen viele bunte Luftballons zum Himmel auf.
Und ich denke an die Worte des Apostel Paulus, die Michelles Vater ähnlich zitiert hatte: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Liebe aber ist die größte unter ihnen.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Strom der Zukunft
Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 10. September 2009:
Letzte Woche war ich in der Grube im letzten Bergwerk an der Saar. Das ist schon imposant, 1800 Meter in die Tiefe zu rauschen, und zu erleben, wie dort die Bergleute Kohle abbauen. Doch bald ist damit Schluss.
Der Bergbau habe zu viele Risiken, und zudem sind Kohlekraftwerke dreckig, sagen viele Anwohner, die vom Bergbau betroffen sind oder in der Nähe von Kraftwerken wohnen.
Stimmt.
Und der Müll aus Atomkraftwerken ist aber eine tickende Zeitbombe.
Stimmt auch.
Und Windräder werfen Schatten und sind zu laut.
Ebenfalls richtig.
Aber wo der Strom der Zukunft herkommen soll, dafür hat niemand so richtig eine Antwort. Als Christ habe ich von Gott den Auftrag bekommen, die Erde zu bebauen und zu bewahren.
Das heißt für mich zunächst mal: egal, wo der Strom herkommt, den ich verbrauche – anfangen muss ich mit Stromsparen. Denn Energie wird in einem Maße vergeudet, das kaum vorstellbar ist.
Würde nur jeder Deutsche die Standby-Funktion an den diversen Geräten im Haushalt konsequent ausschalten, könnte schon ein Atomkraftwerk abgeschaltet werden.
Unsere Erde zu bewahren – das kann so einfach sein. Probieren Sie es einfach mal aus.
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