Echtzeit rockt. Christliche Band spielt Konzert in Pirmasens.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” vom 23.05. auf RPR1.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Unscheinbare Blätter.
Pfarrer Andreas Klodt, Mainz, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 25. Mai 2010.
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RPR1 "Angedacht": Geisterstunde.
Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Samstag, 22. Mai 2010:
Herzlich willkommen zur Geisterstunde, rund 6 Stunden nach Mitternacht. Heute an Pfingsten geht es um einen Geist, genauer: Den Geist Gottes, den Heiligen Geist. Die Art, wie Gott heute noch in der Welt auftaucht.
Da kein Mensch Gott je gesehen hat, ist auch sein Geist schwer zu begreifen. An Geister glaubt längst keiner mehr. Schon gar nicht an einen Heiligen Geist.
Die Welt verändern – das können heute vielleicht große Konzerne, mächtige Menschen, oder einfach nur Geld.
Aber auch Gottes Geist. Wenn er in dieser Welt etwas verändert, dann zuerst die Menschen selbst. Als Heiliger Geist, verändert er im Sinne Gottes. Zugegeben: Das ist ganz schön optimistisch gedacht.
Dass wir ungebremst auf den Abgrund zurasen, die Umwelt zerstören und die Finanzsysteme crashen. An solche Katastrophen glauben wir leichter als an Gottes Eingreifen zum Guten. Doch genau darauf vertrauen Christen.
Heute an Pfingsten feiern sie, dass es Auswege gibt. Auswege aus den Verzweiflungs-Szenarien unserer Welt. Aus der persönlichen Verzweiflung wie aus der Weltuntergangsstimmung insgesamt.
Weil Gott diese Welt nicht gemacht hat, um sie von uns zerstören zu lassen. Und weil Gott uns nicht gemacht hat, damit wir aufgeben und verzweifeln. Egal, was uns noch bevorsteht: Gott schickt seinen Geist, damit wir leben. Ganz schön optimistisch.
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Rockland Radio "Feels like heaven": Böses Erwachen?!.
Pfarrer Dr. Jörg Weber, Trier, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 22. Mai 2010.
Kennen Sie den Pfingstochsen? Das ist in Bayern derjenige, der das Pfingstfest verschläft. Deshalb wird er am Pfingstsonntag in einer Schubkarre durchs Dorf gefahren. Um allen zu zeigen: Der hat verschlafen.
Aber warum soll ich an Pfingsten nicht ausschlafen, denkt sich nun mancher. Ich lebe ja nicht in Bayern. Außer der Tatsache, dass ich an Pfingstsonn- und -montag frei habe, gehen mich diese Tage nur wenig an.
Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Das heißt für mich: Gott gibt meinem Verstand so etwas wie eine Kreativitätsspritze mit. Den Heiligen Geist eben. Das ist der beste Begleiter meines Verstands.
Damit ich den ein oder anderen Gedankenblitz bekomme, wenn es notwendig ist. Damit ich geistesgegenwärtig bin, wenn ich es brauche.
Deshalb soll es an Pfingsten ruhig bunt zugehen: Wie bei einem richtigen Fest eben. Die bunte Natur genießen. Mit Freunden unterwegs sein. Und Gott dafür danken, dass er mir frische Gedanken schenkt. Eigentlich viel zu schade dafür, morgen früh in einer Schubkarre aufzuwachen.
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RPR1 "Angedacht": Endspurt mit Kopfschmerzen.
Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Freitag, 21. Mai 2010:
Nur noch das Examen lag vor mir. Ich hatte viel gelernt. Es ging um den Endspurt, die allerletzte Prüfung. Meine Mitbewohner waren übers Wochenende nach Hause gefahren. Ich war allein. Es war nicht mehr viel Zeit. Nur noch dieses Wochenende und wenige Tage.
Und auf einmal wurde mir übel. Ich bekam schreckliche Kopfschmerzen. Egal, ob Schreibtischlampe oder Sonnenlicht – Licht tat weh, sehr weh in meinen Augen. Wie sollte ich da lesen und schreiben, von Denken und Lernen ganz zu schweigen?
Ich war verzweifelt. Umso verzweifelter ich wurde, umso schlimmer wurden die Kopfschmerzen. Umso schlimmer die Kopfschmerzen wurden, umso weniger konnte ich lernen. Das Zimmer war abgedunkelt. Ich konnte nichts tun. Nicht einmal schlafen. Nur weinen. Es war schlimm.
In meinem Dämmerzustand kam mir etwas in den Sinn. „Der Herr segne dich und behüte dich.“ Was sollte das sein? Ein Spruch, ein Lied?
„Er lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf dich.“ Ein Segensspruch, den ich früher einmal gehört hatte. Langsam wurde ich ruhiger, mein Atem regelmäßiger. Die Kopfschmerzen hämmerten nicht mehr so heftig an meine Stirn.
„... und gebe dir Frieden. Amen.“ Dann war ich ganz ruhig. Mir war klar: Egal, wie die Prüfungen laufen, ich bin gesegnet“.
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Rockland Radio "Feels like heaven": Mehr als ein Trostpflaster.
Pfarrer Dr. Jörg Weber, Trier, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 21. Mai 2010.
Laut schreiend läuft meine Tochter auf mich zu. Eben noch hatte sie friedlich im Garten gespielt. Aber dann ist sie hingefallen. Eigentlich hat sie nur eine kleine Schramme, aber trotzdem ist sie völlig verzweifelt und aufgelöst. „Du sollst mich trösten,“ sagt sie zu mir. Ich nehme sie auf den Arm und klebe ihr ein Bärenpflaster über die Wunde.
Nicht nur meine Tochter, auch ich brauche manchmal Trost. Wenn ich mich nur noch um mich selbst drehe. Wenn ich krank bin. Wenn mir alles zu viel wird. Jemanden in den Arm nehmen. Ihn trösten. Ihm zuhören. Ein gutes Wort geben. So fühlt sich Trost an. Das tut gut.
In der Bibel wird erzählt, dass Gott ein Tröster ist. Es gibt viele schlimme, schreckliche und ungelöste Situationen im Leben. Es gibt Erfahrungen, die einen nicht mehr loslassen. Es gibt Tage, an denen nichts zu gelingen scheint, vieles sinnlos wird.
Aber es gibt auch diese Vorstellung vom Gott des Trostes. Und den erlebe ich, wenn mich jemand in den Arm nimmt, mir zuhört, für mich da ist. Ich finde, das ist mehr als ein Trostpflaster.
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Die Rücklagen nehmen immer weiter ab. Synode berät Eckwertepapier zum Haushalt.
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 21, zum 23. Mai 2010.
(Sprecher: Dejan Vilov)
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