Kirchenpräsident Schad zu Gast als Hauptredner auf Katholikentag

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 28/29, zum 12. Juli 2009.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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Kirche erFAHREN - Kirchenrallye per Fahrrad im Dekanat Landau

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RPR1 'Angedacht': Mach Dich mal frei!

Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Samstag, 04. Juli 2009:

„Mach dich mal frei“ nur diese vier Wörter sind auf einem signalroten Plakat zu lesen. Die Wörter springen mich förmlich an und ich suche den Absender der Botschaft.

„Mach dich mal frei“ Vielleicht eine Werbung für kostenpflichtige Dienstleistungen der besonderen Art. Doch dafür ist das Plakat nicht anzüglich genug. Da steht nur „Mach dich mal frei!“ Und so überlege ich, von was ich mich frei machen könnte und vor allem für wen?

„Mach dich mal frei“ ist eine Werbeaktion vom Verein „Andere Zeiten“. Dieser Verein will mit seinen Aktionen und Veröffentlichungen auf die Besonderheiten und Chancen der Feiertage im Kirchenjahr hinweisen.

Da gibt es zum Beispiel den Anderen Advent. Das ist ein Adventskalender, der für jeden Tag statt Schokolade einen Text: ein Gedicht oder eine Geschichte hat. Bei „andere Zeiten“ können sie auch Fastenbriefe bestellen, die sie durch die Fastenzeit vor Ostern begleiten. Und die neueste Aktion ist von den knallroten Plakaten begleitet, die mich so angesprungen haben.

„Mach dich mal frei“ ist eine Werbeaktion für den Sonntag. „Mach dich mal frei von Druck, Geldausgeben, Eile, schlechter Laune, Einerlei. Mach mal Sonntag!“

Je länger ich mir dieses Plakat anschaue, desto mehr Dinge fallen mir ein, von denen ich mich frei machen könnte und eigentlich auch sollte und ich nehme es mir vor – für nächsten Sonntag.

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Rockland Radio 'Feels like heaven': Wertvolle (Warte)zeit

Pfarrerin Christine Gölzer, Speyer, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 04. Juli 2009:

Der Countdown läuft. Nur noch 7 Tage bis zu den Ferien, nur noch 35 Tage bis die Bundesliga wieder spielt und nur noch 170 Tage bis Heilig Abend.

Aber was ist denn Ihr persönlicher Countdown? Nur noch 14 Tage bis zum Urlaub, oder nur noch zwei Jahre bis zur Rente?

Gerne teilen wir unser Leben in solche Abschnitte ein und können es nicht mehr abwarten bis der Countdown zu Ende ist. Ja, wenn wir nur Zauberwolle hätten, wie in einem alten Märchen! Dann könnten wir daran ziehen und schon würde die Zeit schneller laufen.

Aber dieses Märchen geht nicht gut aus. Am Ende merkt der Hauptdarsteller, dass sein Leben vorbei ist und er das Beste verpasst hat. Bloß, weil er nicht warten konnte. Und das gilt auch für unsere Countdowns. Die Gegenwart verliert an Wert und die Lebenszeit wird dadurch kürzer.

Auch Wartezeiten sind Lebenszeiten und wir können sie gestalten und sogar genießen. Alles hat seine Zeit – so heißt es in der Bibel, auch das Warten ist Zeit, die uns von Gott geschenkt wird.

Und so möchte ich gerne jeden Sommerabend und jeden Urlaub als von Gott geschenkte Zeit genießen – aber auch den Regen, die Arbeit und vor allem die Wartezeiten.

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Der alte Synodalpräsident ist auch der neue - Henri Franck aus Speyer

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Helferinnen für das Abendmahl im Krankenhaus ausgebildet

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 27, zum 05. Juli 2009.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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RPR1 'Angedacht': Nächstenliebe unterwegs

Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 03. Juli 2009:

„Nächstenliebe unterwegs“ – So könnte man das Projekt von Dagmar und Ralf Herrmann aus Schmittweiler nennen. Mit einem riesigen selbstgebastelten Spendenscheck und einem Umschlag mit Geld sind sie unterwegs zur Übergabe.

Siebenhundertfünfzig Euro sind es, die dieses Mal dem Kinderhospiz „Sterntaler“ in Speyer zugute kommen. Eigentlich unterstützen sie lieber direkt Familien mit kranken – meist krebskranken Kindern, aber bei den Sterntalern haben sie eine Ausnahme gemacht.

Die Herrmanns schauen da hin, wo andere oft wegschauen. Sie bieten ihre Hilfe da an, wo sie dringend gebraucht wird. Sie hören sich um, besuchen Betroffene und machen sich selbst ein Bild von der Situation. Sie bieten ihre Hilfe und auch ihre Freundschaft an.

Und dann? Dann organisieren sie eine Tombola. Auf dem Herbstmarkt in Schmittweiler zum Beispiel oder beim verkaufsoffenen Sonntag. Sie setzen viel Energie und auch Phantasie in das Organisieren von Preisen und gemeinsam mit Freunden und Helfern stellen sie etwas auf die Beine. Sie setzen Himmel und Erde in Bewegung, um kranken Kindern eine Freude zu machen und sie schaffen es auch.

Von Sätzen wie: Da kann man nichts machen und alleine schon gar nicht!“ lassen diese Zwei sich nicht entmutigen, sondern packen einfach das nächste Projekt an. So findet Nächstenliebe eben ihren Weg.

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