Paradiese in Rheinland-Pfalz. Der Lebenspfad in Alsenborn.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 08.08.
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RPR1 "Angedacht": Schwuler Jesus?
Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Dienstag, 10. August 2010:
Jesus war ein superintelligenter Schwuler. Das hat der supererfolgreiche Pop-Sänger Elton John gesagt. Sir Elton John. In einem Interview eines amerikanischen Promi-Magazins erklärte er, Jesus sei mitfühlend gewesen, hätte den Menschen immer vergeben und viel Verständnis für deren Probleme gezeigt.
Wo der nun fromme sänger aus Middlesex seine Erkenntnisse über die sexuelle Orientierung des Wanderpredigers Jesus aus Nazareth herhat, das weiß ich nicht.
Dennoch stimme ich dem Poppoeten in zwei Punkten zu: Ja, Jesus war ein kluger Mensch und: Ja, Jesus hat Liebe und Vergebung gepredigt. Da ist nicht wenig. Und das wurde konkret. Die Evangelien erzählen davon.
Jesus hat Kranke geheilt, sich Ausgestoßenen zugewandt und Menschen die Sünden vergeben. Auf die Frage nach dem höchsten Gebot hat er geantwortet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.“ Und: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Elton John hat wohl vom historischen Jesus wenig Ahnung. Aber von dessen Glaubenslehre. Sonst hätte der superreiche Sänger in seinem Lied „believe“ nicht ganz im Sinne des klugen, aber armen Wanderpredigers singen können:
„Ohne Liebe würde ich nicht glauben / Ich könnte nicht an dich glauben, und ich würde nicht an mich glauben. Ohne Liebe./ Ich glaube an die Liebe.“
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Die Laurentiusköche.
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Dienstag, 10. August 2010:
Hunderte von Köche treffen sich heute in Münster, denn es ist Lau-rentiustag, der Namenstag des Schutzpatrons aller Köche. Ein biss-chen makaber klingt das schon, denn Laurentius wurde um 300 nach Christus vom römischen Kaiser Valerian auf einem Gitterrost zu Tode gefoltert. Und dies alles nur, weil er sich weigerte das örtliche Kirchenvermögen dem Kaiser zu geben.
Laurentius verteilte es kurzer Hand an die Gemeindemitglieder und versammelte alle Armen und Kranken um sich um dem Kaiser zu zeigen: Diese Menschen sind der wahre Schatz der Kirche nicht das materielle Vermögen. Auf vielen Bildern ist Laurentius daher mit einem Gitterrost abge-bildet. Die Köche in Münster werden sich heute in Erinnerung an Laurentius ins Zeug legen und kochen.
Das Besondere dabei: Sie wollen in Erinnerung an ihren Heiligen die guten Speisen nicht für sich allein verkosten. Im Gegenteil: Sie werden Obdachloseneinrichtugen, Tafeln und einen Jugendtreff in einem sozialen Brennpunkt bekochen und das Essen dann zusam-men mit den Menschen genießen.
Ich finde, dieses Beispiel zeigt sehr schön, dass jeder Mensch ab und zu etwas Gutes verdient hat, weil er einzigartig und kostbar von Gott geschaffen wurde.
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RPR1 "Angedacht": Gefährlicher Jordan.
Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Montag, 09. August 2010:
Eine Gefahrenmeldung aus dem Nahen Osten: Israel und Jordanien sind aufgefordert worden, die Taufe von Christen im Jordan-Fluss zu verbieten. Hintergrund dieser Forderung ist kein religiöser Konflikt, die Warnmeldung kommt von Umweltschützern. Der Jordan, so behaupten sie, berge erhebliche Gesundheitsrisiken.
Dass Christen sich im Jordan taufen lassen, hat seinen Grund in der biblischen Geschichte von Johannes dem Täufer. Dieser Johannes taucht diejenigen, die sich ihm zuwenden, in das rauschende Jordanwasser ein.
Ein Zeichen soll dies sein für eine äußere und innere Reinigung, eine Reinigung die einen neuen Anfang setzen soll. Johannes prominentester Täufling ist Jesus aus Nazareth.
Wenn heute im Namen Jesu getauft wird, dann ist in den wenigsten Fällen Jordan-Wasser im Spiel. Das ist auch unnötig. Denn bei der Taufe kommt es nicht auf die Herkunft des Wassers an, so wie es nicht auf die Herkunft des Täuflings ankommt.
Worauf es ankommt ist, dass die Taufe jeden Getauften in eine enge Beziehung zu Jesus bringt, zu seiner Art zu leben, zu lieben, zu hoffen und zu glauben. Das Wasser der Erde wird zum Wasser des Himmels, zum Zeichen der Liebe Gottes.
Übrigens: die Taufen im Jordan gehen weiter. Das israelische Gesundheitsministerium sieht keinen Grund für ein Verbot aufgrund dreckigen Wassers.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Anpfiff 2010.
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Montag, 09. August 2010:
Das ist ein Skandal, sagen die Menschen, als sie erfahren, dass Jesus sich von einem Zöllner in dessen Privathaus einladen lässt und sogar mit ihm zu Abend isst. Zachäus heißt der Mann. Als Zöllner erhebt er vor den Stadttoren hohe Summen und wirtschaftet dabei kräftig in die eigene Tasche. Rechtsbrecher nennen ihn die Menschen. Und sie haben Recht.
Auch Jesus weiß das und findet Zachäus Verhalten nicht in Ordnung. Das sagt er ihm wohl auch deutlich bei seinem Besuch und bewirkt damit eine richtiggehende Wandlung bei Zachäus. Der sieht seine Schuld ein und gibt zurück, was er sich zu Unrecht genommen hat. Danach schließt er sich Jesus an und setzt sich für dessen Ideen einer gerechten Gesellschaft ein. Jesus hat ihm die Chance gegeben sich zu ändern und Zachäus hat sie ergriffen.
Zur Zeit werden im Gefängnis von Schifferstadt ca. 8. Strafgefangene zu Schiedsrichtern durch den DFB ausgebildet. Da erlernen Menschen, die Unrecht getan haben, Regeln, um später ein faires und gerechtes Fußballspiel pfeifen zu können. Zwei haben bereits ein Spiel geleitet. Sie bekamen eine Chance. Sie haben sie genutzt.
Vor 2000 Jahren war es der Zöllner Zachäus. Heute sind es die jungen Männer aus Schifferstadt, die sagen: Künftig wollen wir anders leben!
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Beatle findet Gott.
Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Sonntag, 08. August 2010:
Er gehörte zu einer der erfolgreichsten Bands des 20. Jahrhunderts: Ringo Starr, der Drummer der „Beatles“. Ringo hat das Leben in vollen Zügen genossen. Und hat nichts ausgelassen, was zu den hellen und dunklen Seiten des Starrrummels gehört.
Je älter er geworden sei, sagt Ringo Starr, desto mehr sei der Wunsch in ihm gewachsen, sein Leben in den Griff zu bekommen. All die Erfolge und all die Exzesse seien Ausdruck für eine Suche gewesen. Die Suche nach sich selbst.
Jetzt glaubt der inzwischen 70-Jährige, das gefunden zu haben, was ihn hält. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er glaubt. Er glaubt an Gott. Dieser Glaube habe dazu beigetragen, dass sein Leben eine positive Wendung bekommen habe und er mit den Drogen aufhören konnte.
Die Erfahrung, die der Ex-Beatle gemacht hat, ist eine, die Menschen schon in biblischer Zeit gemacht haben. Gott lässt sich an den Kreuzungen des Lebens finden, da wo sich die menschliche Welt und die Welt Gottes sich begegnen, wie im Schnittpunkt eines Kreuzes.
Das kann der Augenblick sein, in dem ich glücklich und zufrieden bin, das kann der Moment sein, an dem ich traurig und niedergeschlagen bin. Man muss kein Starr sein, um dies zu erfahren. Auch kein Ringo Starr.
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RPR1 "Angedacht": Anpfiff 2010.
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Sonntag, 08. August 2010:
Das ist ein Skandal, sagen die Menschen, als sie erfahren, dass Jesus sich von einem Zöllner in dessen Privathaus einladen lässt und sogar mit ihm zu Abend isst. Zachäus heißt der Mann. Als Zöllner erhebt er vor den Stadttoren hohe Summen und wirtschaftet dabei kräftig in die eigene Tasche. Rechtsbrecher nennen ihn die Menschen. Und sie haben Recht.
Auch Jesus weiß das und findet Zachäus Verhalten nicht in Ordnung. Das sagt er ihm wohl auch deutlich bei seinem Besuch und bewirkt damit eine richtiggehende Wandlung bei Zachäus. Der sieht seine Schuld ein und gibt zurück, was er sich zu Unrecht genommen hat. Danach schließt er sich Jesus an und setzt sich für dessen Ideen einer gerechten Gesellschaft ein. Jesus hat ihm die Chance gegeben sich zu ändern und Zachäus hat sie ergriffen.
Zur Zeit werden im Gefängnis von Schifferstadt ca. 8. Strafgefangene zu Schiedsrichtern durch den DFB ausgebildet. Da erlernen Menschen, die Unrecht getan haben, Regeln, um später ein faires und gerechtes Fußballspiel pfeifen zu können. Zwei haben bereits ein Spiel geleitet. Sie bekamen eine Chance. Sie haben sie genutzt.
Vor 2000 Jahren war es der Zöllner Zachäus. Heute sind es die jungen Männer aus Schifferstadt, die sagen: Künftig wollen wir anders leben!
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